So viel Zeit, einen eigenen Turnierbericht zu schreiben, habe ich dann doch nicht. Ohne das Urheberrecht zu verletzen, hier der Bericht von Max (DJ´s). Das mit der Haarfärbewette kam natürlich von mir. Hi,hi. Schade, dass es nicht geklappt hat. Vielleicht das nächste Mal??? (Annika)
Na gut, dann schreibe ich halt ein paar Zeilen.Die Dresdner Fraktion, Bernhard mit seinen Mädels und ich aus Leipzig waren schon Freitag angereist, um noch einen gemütlichen Abend miteinander zu verbringen. Nach etlichen Bieren, beinahe 4m Sprüngen vom Balkon ins Wasserbecken (nur verhindert durch die Tatsache, dass wir nicht wussten, wie wir aus dem geschlossenen Schwimmbad hätten hinauskommen sollen), heißen Sms-Flirts und Schlammcatchenden Studentinnen, verschwanden auch die letzten von uns gegen halb drei in der Früh in ihren Schlafsäcken.
Pünktlich zu unserem ersten Spiel gegen Göttingen 1, waren dann auch Markus und Mirko aus Berlin eingetroffen. Da wir in dieser Formation noch nie miteinander gespielt hatten,
Laufwege, Stärken und Schwächen der Mitspieler nicht kannten, taten wir uns doch recht schwer. Aber, zu guter letzt, behielten wir die Oberhand.
Als nächstes sollte es gegen das Pickup-Team gehen. Auch hier lief es bei uns nicht gleich rund, hier ein Fehlwurf, da ein Fallenlasser, doch nach 25 minütiger Spielzeit waren wir vorn.
In den Spielpausen blieb immer viel Zeit für andere Dinge. Schlafen z.B., im angrenzenden
Schwimmbad den Kanuten beim Wasserbasketball zuschauen oder Wetten abzuschließen,
wo es nur einen Verlierer geben kann, nämlich mich!
Ich sollte mir die Haare blau färben, wenn wir nicht mindestens unter die besten 3 kommen.
Da habe ich doch gleich die Hand drauf gegeben.
Erst auf der Party ist mir aufgefallen, dass, falls ich die Wette gewinne, wir nichts ausgemacht hatten und ich leer ausgehe. Verdammt – muss nächstes Mal besser aufpassen.
Im dritten Spiel des Tages, wartete Magdeburg auf uns. Himmel, Arsch und Zwirn, auch hier gerieten wir gleich in Rückstand und liefen diesem fast die gesamte Spielzeit hinterher. Erst ganz am Ende schafften wir es, das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen. Zwischenzeitlich sah ich mich schon in den nächsten Wochen mit blauen Haaren durch Leipzig laufen.
Mit dem Spiel gegen Happyfish endeten unsere sportlichen Aktivitäten für diesen Tag. Gott sei Dank mal ein recht klarer Sieg.
Abends, zum Leidwesen des Teams (außer Bernhard und mir), Fußballgucken. Danach lecker indisch Essen.
Später Party und mitgebrachten Wodka trinken. Die Musik war jetzt nicht der Bringer,
aber nun ja, tanzen ging trotzdem irgendwie.
Einigermaßen frisch und voller Tatendrang, hofften wir auf eine erfolgreiche Fortsetzung der Spiele des Vortages.
Mit Münster und Kassel, warteten die zweiten und dritten aus Pool b auf uns.
Gegen Münster begannen wir nervös und der berühmte „Flow“ wollte sich bei uns einfach nicht einstellen. Aber wir kämpften und gaben alles, so dass wir mit Mühe und Not ein Remis erreichten. 1 Spiel Pause und dann gleich weiter gegen Kassel. Wir mussten gewinnen, selbst ein Unentschieden hätte das Finale gekostet. So weit ich mich erinnere, lief es dieses Mal recht ordentlich bei uns, und so zogen wir verdient ins Finale des Gänselieselcups ein. Nicht schlecht für einen so Buntgemischten Haufen.
Im zweiten oberen Pool hatte sich unterdessen Göttingen 2 ins Finale gespielt. Recht ungefährdet wie es schien.
Die restlichen 2 ½ Stunden totschlagen und schon standen wir auf der Linie.
Die Göttinger zeigten von Anfang an, dass sie Herr im Hause waren. Wir probierten viel, doch je länger die Partie dauerte, umso größer wurde der Punkte-Abstand. Die Verständigung zwischen Aufbau und Sturm stimmte hier und da nicht, die starke Verteidigung der Göttinger tat ihr übriges dazu. Das Endergebnis von 13:9 geht leider voll und ganz in Ordnung.
Trotzdem, mir hat es, wie immer, riesen Spaß gemacht und dass wir überhaupt so weit gekommen sind, war sicherlich nicht selbstverständlich.
Bis zum nächsten mal,
Matrix (nicht blau)
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