(Geschrieben von Rainer - noch ohne eigenen Wikiaccess)
Nach den schon legendären NewYearsBeach-Turnieren in den Hallen des Indoor Beach Centers http://www.beachberlin.de gelang nun die geniale Fortsetzung der Berliner Beachtradition im Grünen, d.h. so viel grün war da eher nicht. Die Felder waren zentral im Prenzelberg an der ehemaligen Mauer gelegen, der Fernsehturm lächelte von weitem bei jedem Spiel.
Die Anfahrt mit dem Zug war schon recht witzig, zumal Joachim einen Freund auf Zeit gefunden hatte (siehe Fotos - sehr kuschelig und in Konkurrenz mit Arne). Als Verstärkung für uns Deckels (Funthomas, Brimel, TWP, Madrid, Anke, Joachim, Björn, Rainer und Annika) hatten wir Mariana aus Venezuela dabei (danke an Nadine für die Motivationskanone :-). Am Sonnabend hatten wir unser erstes Spiel gegen die Chaosmannschaft aus Kopenhagen (die besser Bier trinken und laut grölen konnten als Frisbee spielen). Leider hatten sie zu diesem Spiel noch nicht genug getrunken, wir auch nicht, so dass wir uns den Dänen knapp geschlagen geben mussten. Aber wir hatten ja noch zwei weitere Poolspiele gegen die Funaten aus Hannover und YeHaw aus Berlin, die wir - wenn auch knapp - für uns entscheiden konnten, so dass wir unseren Pool doch noch gewannen (was Björn ein bischen relaxter werden ließ).
Da die Deckelfrauen 4 Stück an der Zahl waren und im Openpool dies doch manchmal problematisch sein kann, haben sich Brimel bei den Halle Berries und Annika bei Frau Rauscher (Frankfurt/Main) noch ein wenig abgerackert. Frau Rauscher war als Anfängerteam so motiviert, dass sie sich durch Annika überreden liessen, die persönlichen Cheerleaders bei allen weiteren Deckelspielen zu machen, was ihnen recht gut gelungen ist. Umgekehrt haben wir Frau Rauscher dann natürlich auch angefeuert, was wohl mit der Grund war, dass sie ihr erstes gewonnenes Spiel ihres kurzen Vereinslebens feiern konnten (gegen die Wilden Weiber - Berlin).
Am Sonntag hatten wir dann unser wichtiges Kreuzspiel gegen die A poa Hansln aus Wien. Die Hansln waren noch etwas verschlafen. Unser Vorteil war, dass am Abend davor keine Party war, so dass wir frisch und frei einen 4 zu 0 Vorsprung am Anfang sichern konnten. Nicht zuletzt durch Annikas ersten und gleich erfolgreichen Defensedive, der die anderen Deckels motivierte, es ihr gleichzutun, so dass wir bei fast jedem Wurf der Hansln uns in den Sand geschmissen haben, dies ab und zu erfolgreich. Dies reichte für einen komfortablen Sieg.
Dieser Sieg führte uns natürlich dann in die Situation, in allen weiteren Spielen gegen reine Männermannschaften anzutreten. Zuerst haben uns die Hallunken mit ihrer Monster-zone-riegel-defense (Twp wird sie uns nochmal erklären müssen) abgezockt. Okay, sie wurden letztendlich auch 5. Auch gegen die Bad Diks aus Bad Rappenau (9. Platz) und Bolle aus Berlin (12. Platz) mussten wir uns, wenn auch knapp, geschlagen geben. Aber wir haben uns wirklich wacker geschlagen. Es konnte sich echt sehen lassen.
Dann wurd´s gemütlich. Erst mal wieder etwas Gewitter (dies war an dem Pfingstwochenende eh üblich). Dann ab zum Karneval der Kulturen. TWP´s Bilder verraten fast alles. Die abendliche Party im King-Kong-Klub lief leider sehr schleppend und wurde erst, als die meisten Frisbeespieler durch Gothictypen mit meterlangen Joints ausgetauscht wurden, etwas netter. TWP und Annika hielten tapfer durch, aber gegen die Usual Suspects (gemischte Truppe aus europäischen Frisbeebumps) hatten auch sie keine Chance, zumal die Musik echt Scheisse war.
Am Sonntag hatten wir (dank Björn, der die Organisatoren bequatschte oder erpresste oder abfüllte- keine Ahnung) unser erstes Spiel gegen vier-fünf-Leudde erst um 11.30 Uhr. Aber es half trotzdem nichts, die Luft war raus. Ein Spiel, was wir eigentlich wieder hätten gewinnen können. Insgesamt trotzdem ein recht passabler 14. Platz.
Brimel holte mit den Halle Berries den 4. Platz und den 2. Platz beim Spiritpreis. Annikas Frau Rauscher landete auf dem 6. und letzten Platz, jedoch den 1. Platz im Spirit.
Fazit: Ein geiles Beachturnier, bei dem die Deckels auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder mit dabei sein sollten.
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