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Sun of the Beach 2024

Ein Wochenende lang, Frisbee und Glück,
Ein Team vereint, ein meisterhaftes Stück.
Der Himmel klar, das Feld bereit,
In freundschaftlicher Fröhlichkeit.

Ein Vorhand-Außenbogen, präzise geworfen,
Nils' Arm, wie ein Künstler, der das Spiel verzaubert.
Jena als Gegner, der Wind ein Tanzpartner,
Ein Come-Back-Cut, ein Moment, der das Herz erwärmt.

Jedem und jeder von uns, viele schöne Momente,
Erinnerungen, die tief in uns brennen.
Lachen und Freude, gemeinsam geteilt,
Unvergesslich, wie das Wochenende verweilt.

„Danke“, ruft Giacomo, mit Herz und Wärme,
Ein Fest mit euch, bis zum nächsten Mal, die Arme umarmen.
Der Teamgeist spürbar, auf und neben dem Feld,
Unsere Verbindung, ein unsichtbares Zelt.

„Wer schreibt den Bericht?“, fragt Ralph mit Bedacht,
Eine Geschichte voller Freude, die das Wochenende entfacht.
Kostenübersichten und Belege, ordentlich geführt,
Das Miteinander, das unser Herz berührt.

Judith sammelt die Gründe, warum es so schön war,
Ein einfaches Spiel, und doch so klar.
In unserer Komfortzone fühlten wir uns frei,
Das Ziel war Spaß, und nicht der Siegerei.

Der Mannschaftsgeist im Vordergrund, so vereint,
Kleine Fehler, besprochen, niemals gemeint.
Eine Kultur des Feedbacks, ruhig und bedacht,
Jede Niederlage mit Lächeln umgebracht.

Christian erinnert, freundlich und klar,
An die Restaurantkosten, die noch offen waren.
Dank an die Erinnerungen, und das Miteinander,
Ein Wochenende, das uns für immer verbindet, auf Ewig und immer.

Das war unser Ultimate Frisbee-Wochenende,
Ein Spiel der Herzen, das niemals ende.
Mit Freundschaft und Freude, im Wind getragen,
Ein Gedicht des Moments, ein unvergessliches Tagen.

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Sandalous 2024

Es ist zwar schon ein bisschen  her, jedoch fand am 10. bis 12. Mai 2024 ein Jugendspieltag und anschließend die zweite Edition des "Sandalous" statt.
Am Freitag testeten etwa 60 Jugendliche in vier Teams aus Berlin, Leipzig, Chemnitz, Rostock und Wroclaw/Breslau die Sandfläche. Erst spielten alle Teams gegeneinander, bevor alle in HAT-Teams zusammengewürfelt wurden. Zuletzt wurde noch in den See gesprungen.
Am Abend kamen dann die ersten Teams für das Erwachsenenturnier des Sandalous. Die Teams kamen aus allen Ecken Deutschlands, außerdem waren drei Prager Teams dabei. Es wurde gezockt, gebadet, sauniert, ein Beerrace gab es auch, bevor es dann vom Strand ins Partyzelt ging.  Im Finale am Sonntag setzte sich das junge Prager Team FUJ gegen die Funaten durch. Letztere konnten sich dafür den Spiritsieg sichern. Auf Platz 3 landete BRLO.
Das Wetter war wieder prächtig, die Anlage des Strandbad Wostra wie immer wunderschön und so war das Sandalous wieder einmal ein voller Erfolg.

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1. und 3. Platz bei Discgolfturnier in Cottbus

Am 06. April traf sich im schönen Cottbus das Who is Who der ostdeutschen und nordtschechischen Discgolfelite. Es stand das erste Turnier der dritten Saison BBDL (Beyond Boundaries Discgolf League) an, bei dem die Chaingaroos Cottbus zum samstäglichen Turnier geladen hatten. Bei der BBDL treffen sich deutsche und tschechische Discgolfer zu insgesamt vier Turnieren, jeweils zwei in Deutschland und zwei im Nachbarland, um gemeinsam dem Schmeißsport zu frönen. Auch die Dresdner Discgolfgemeinde war fast vollständig angereist, um ihr Können zu zeigen. 

Schon am Freitag war der Kurs freigegeben für ein Doubles-Turnier. Matthias/Thomas, Christoph/Felix und Alf/Tobias (The Spin Doctors) gingen am späten Nachmittag auf Birdiefang. Bei bestem Wetter liefen die Runden für Matthias/ Thomas und die Spin Doctors außerordentlich gut. Ohne Bogeys beendeten beide Teams ihre Runden mit einem respektablen 10 unter par. Leider reichte das nicht ganz für einen Platz auf dem Treppchen, da drei andere Teams eine -11, -13 und eine unfassbare -17 inklusive Eagle hinlegten. Wir ließen uns jedoch nicht die Laune verderben und freuten uns trotzdem über einen gelungenen Auftakt für das Wochenende. Auch Team Christoph/Felix waren zufrieden und kamen auf immerhin 1 über par auf einem relativ anspruchsvollen Parcours.

Nach einer mäßig bequemen Nacht im Hotel erwartete uns der Kurs bei abermals traumhaftem Wetter, allerdings um einiges windiger als noch am Vortag. Das schlug sich in Runde 1 auch bei den Scores nieder. Während Thomas (-7), Matthias (-3) und Alf (+1) sehr respektable Runden hinlegten, erging es den anderen nicht so gut. Felix hatte einen Lichtblick mit einem Klasse Birdie auf einem, für einen 12-jährigen, wirklich toughen Kurs. Bei Tobias Und Christoph gingen allerdings schon früh die Lichter aus. Ein paar respektable Birdies, darunter eins am äußerst kniffligen Loch 18, einem 90m Wasserloch, gab es zwar, aber sonst war nicht viel zu holen. Thomas hatte mit seiner ersten Runde auch schon ernsthaft Ambitionen angemeldet und verbrachte die Pause auf dem geteilten 1. Platz. 

In Runde 2 schaffte Felix wieder einen Birdie, Christoph schrieb auch einen in die Scorecard und auch bei Tobias lief es etwas besser, wenn auch nicht wirklich den eigenen Ansprüchen entsprechend. Während Alf und Matthias eher gemischte Runden erlebten, sorgte Thomas für das erste Highlight des Jahres. Seine Runde verlief sehr gut, zwei Bogeys, aber sonst sehr viel grün auf der Scorecard. Sein ärgster Verfolger, Martin Kocksch von den Black Aces aus der Niederlausitz blieb ihm aber dicht auf den Fersen und hatte auf der letzten Bahn, der gefürchteten 18 übers Wasser, nur zwei Würfe Rückstand. Er durfte zuerst werfen, parkte die Scheibe unterm Korb für den Birdie und übte so Druck auf Thomas aus, der nun antworten musste. Thomas wusste, dass es im Falle eines Bogeys (und einer verlorenen Disc) ins Playoff gehen würde, er würde also zumindest nicht direkt auf den letzten Metern verlieren. Thomas ließ seine neu erworbene Recoil jedoch etwas flach übers Wasser los und fürchtete schon, dass sie für immer am Boden des Sees verschwunden bleiben würde, doch die Scheibe war stabil genug und skippte tatsächlich vom Wasser aufs rettende Ufer, von wo er par spielte und den Sieg der ersten BBDL 2024 nach Dresden holte. Glückwunsch zu einem grandiosen Turnier und dem ersten Sieg des Jahres für Thomas und die Deckel aus Dresden! 

In den Top 10 fanden sich neben vielen bekannten Namen aus Berlin/ Brandenburg/ Sachsen auch einige tschechische Vertreter. Bei den Damen fanden sich sogar 4 Tschechinnen in den Top 5. Auch bei den Junioren gab es ein Highlight zu sehen. Bela Strampe aus Berlin und Jonas Bilke aus Finsterwalde lagen nach zwei Runden gleichauf bei -7. Es musste also ein Playoff herhalten um den Sieger zu ermitteln. Beim ersten Loch konnten beide einen Birdie aufschreiben. Dann ging es wieder übers Wasser auf der berüchtigten Bahn 18. Beide Drives landeten sicher am anderen Ufer. Jonas lag absolut geparkt unter dem Korb, Bela hatte jedoch noch ein paar Meter Putt vor sich. Sein Nervenkostüm war an dem Tag jedoch nicht gut genug gestrickt, er machte seinen Putt nicht und Jonas konnte leicht zum Sieg bei den Junioren einwerfen.
 

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Indoor-Liga 2024

Die diesjährige Indoorliga - zusammengestaucht auf einen langen Nachmittag - blieb bis zum letzten Spiel spannend. Mit einem knappen Sieg gegen Team Sonnenblumengelb errangen die Spieler:innen von Team Grasgrün Platz 2, verwiesen dabei erstere auf Platz 3 und verhalfen Team Orange zum Gesamtsieg. Danach folgen Kornblumenblau und Rosenrot. Ergebnisse im Detail hier. Hier noch einmal Glückwunsch und vielen Dank an alle Teilnehmenden und Zuschauenden für Interesse und gute Laune. Ein großer Dank gebührt den Mitorganisator:innen/Helfer:innen Suse für Idee und Kommunikation, Ulle für Getränke und Musik sowie Natalie für Gedankenaustausch, Teamauswahl und Hilfsbereitschaft. Auf ein Wiedersehen (spätestens) im nächsten Jahr.

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Gänseliesl-Cup in Göttingen

Mit einiger Unterstützung aus Halle und Chemnitz folgten ein paar Deckel der Einladung der Göttinger 7 zum schönen Gänseliesl-Cup.

Im ersten Spiel erwarteten uns mit HundFlachWerfen aus Berlin ein paar bekannte Gesichter, und obwohl wir ganz ordentlich ins Spiel gestartet sind, haben wir uns am Ende eine Zwei-Punkte-Führung abnehmen lassen und vergaben im letzten Punkt sogar noch die Chance auf den Ausgleich. Die anschließende Pause nutzten wir zur Ursachenforschung und konnten in den nachfolgenden Spielen gegen die Himmelsstürmer aus Kassel und die Colibris aus Köln zwei souveräne Siege einfahren, sodass wir am Ende auf dem zweiten Platz in unserem Pool gelandet sind. Diese Spiele haben wir außerdem genutzt um uns besser aufeinander einzustellen und unsere Zonen-Defence zu intensivieren.

Zum Abschluss unseres Turnier-Samstags stand noch das Viertelfinale gegen die Malle Schlauch Kombo auf dem Programm. Leider war unser Spiel reichlich zerfahren und jeder Fehler wurde knallhart vom Eskalationsteam bestraft, sodass am Ende eine sehr (sehr) deutliche Niederlage vom Scoreboard abzulesen war. Aber, wir haben uns im Laufe des Abends bei einem gemütlichen Spaziergang durch das frühlingshafte Göttingen wieder gesammelt und mit Eis und Burgern die verbrauchte Energie wieder aufgefüllt. Und natürlich haben wir es uns auch nicht nehmen lassen, mal auf der Party vorbeizuschauen.

Voller Elan gingen wir den Sonntag an, und trafen im "Konsolidierungs-Halbfinale" auf die Hässlichen Erdferkel aus Marburg. In einem super-heißen Spiel konnten wir noch eine Schippe auf unsere Zonen-Defence drauflegen und mit einigen sehenswerten Catches einen knappen Sieg einfahren. Jetzt wollten wir es natürlich auch im letzten Spiel wissen: dort wartete mit Lütje Layout ein Team, das bis dahin reichlich souverän durch das Turnier marschiert ist. Das folgende, recht ausgeglichene Spiel wurde in einem lang andauernden Universe-Punkt entschieden. Fast schien es, als wollte kein Team, dass das Spiel und damit das Turnier endete. Nach einigen Turns auf beiden Seiten hatten wir am Ende den etwas längeren Atem und erreichten insgesamt einen durchaus zufriedenstellenden fünften Platz.

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Undercover bestätigt Platz in der 1. Liga Damen Indoor

von Linda Liebig

Nach dem für viele überraschenden Aufstieg zurück in die erste Liga wurde bereits im Sommer darüber nachgedacht, wie und wer denn dieses Aufstiegsgeschenk annehmen würde. Schnell kristallisierte sich der Wunsch vom ganzen Team heraus, ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu stellen, um in jedem Fall die Liga zu halten. Positiv formuliert: Top6 war das erklärte Ziel. Als Aufsteigerteam keine einfache Aufgabe, andererseits hat Undercover eine hochklassige Indoorhistorie vorzuweisen, sodass mit breiter Brust aufgespielt werden wollte und konnte. Wie auch schon die gesamte Wintertrainingszeit stand die DM leider im Schatten von Krankheiten, Verletzungen und anderen Ausfällen, was ein Minus an Eingespieltheit bedeutete, was sich immer wieder anhand von ärgerlichen Missverständnissen bemerkbar machte. Nichtsdestotrotz wollte Undercover Vollgas geben. Durch die akribische Vorbereitung der Coaches Dobi und Judith und mit einem hart erkämpften dritten Platz beim Winterflug am Vorwochenende im Rücken startete Undercover letztlich gegen die Halle Berries aus Halle leicht aufgeregt, aber doch selbstsicher und routiniert ins DM-Wochenende.

Schnell konnte ein erstes und auch zweites Break geholt werden. Halle ließ jedoch ihrerseits nicht locker und schaffte es in der Defense mit harter Around-Verteidigung und in der Offense mit viel Geduld zum 6:6 auszugleichen und sogar mit 8:7 in Führung zu gehen. Eine sehr aufmerksame und druckvolle Defense und eiskalte Offense brachte Undercover jedoch wieder in Front und das Spiel endete mit 12:9. Ein erster Achtungserfolg! Und eine erste gute Übung darin, bei Calls auf Augenhöhe zu kommunizieren und gemeinsam zu guten Lösungen zu kommen. Beide Teams honorierten den Spirit der Gegnerinnen, was dem Spiel noch einmal mehr einen positiven Nachhall verlieh.

Zweite Gegnerinnen des Tages waren die Mainzelmädchen aus Mainz, die mit einer sehr unerfahrenen Frauschaft angereist waren. Undercover startete das Spiel diszipliniert und ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie die Mainzerinnen sehr ernst nahmen. Letztlich wurde es ein Spiel, welches ohne Spiritauffälligkeiten auskam und sich knapper anfühlte, als es das Endergebnis von 15:2 aussagte.

Mit zwei Siegen schien der obere Pool bereits greifbar. Gespannt wurde das Spiel der Gegnerinnen Halle gegen Heidelberg angeschaut. Und nicht recht geglaubt, was da vor unseren Augen passierte: halle lag zwischenzeitlich mit fünf Punkten in Führung, musste sich aber nach einer Wahnsinnsaufholjagd Heidelberg geschlagen geben, was für Undercover bedeutete, unabhängig vom eigenen Spielresultat gegen Heidelberg bereits zu den besten vier Indoorteams Frauenfrisbeedeutschlands in der Saison 203/24 zu zählen!

Im letzten Spiel des Tages galt es nun also, gegen die amtierenden Indoormeisterinnen Heidees aus Heidelberg zu bestehen. Bis zum 5:5 lagen beide Teams gleichauf, ehe sich Undercover erstmals leicht absetzen konnte und schließlich trotz Timeout der Heidelbergerinnen zum 10:5 wegziehen konnten. Wohlwissend ob der Comebackfähigkeiten der Heidees gelang es Undercover dennoch nicht, diese Führung auszubauen. Im Gegenteil kamen die Heidees dem Ausgleich näher und näher, was darin gipfelte, dass beim 12:12 der Universepoint entscheiden sollte, wer Gruppensiegerinnen werden sollte. Beide Teams hatten mehrere Möglichkeiten, diesen letzten Punkt zu machen und glänzten somit nicht mit konstanten, sauberen Offenses. Letztlich gelang es Undercover mit einem beherzten Scooberwurf in die Endzone, das Spiel und damit auch die Gruppe für sich zu entscheiden. Dieses letzte Spiel am Samstag wurde durchzogen von Calls, die zwar immer gelöst werden konnten, die jedoch auch zeigten, dass die Spielweise und Auslegung des Regelwerks sich voneinander unterschieden, was einem flüssigen Spiel mehrfach im Weg stand.

Alle Ziele bereits erreicht und sogar noch Judiths Wunschziel Finale vor Augen habend wurde sich am Samstagabend noch sehr gefreut und entspannt bei Codo an der Schauburg essen gegangen.

Während es in der Gruppe A durch die Siege von Undercover und den Heidees keine Zweifel gab, wer oben und unten spielen würde, kam es in Gruppe B zu einem Dreiervergleich, welches die Hucks aus Berlin knapp für sich entscheiden konnten und somit die Halbfinalgegnerinnen von Undercover am Sonntag waren. Als amtierende Vizemeisterinnen waren die Hucks haushohe Favoritinnen, was sie mit einer schnellen 6:1-Führung eindrucksvoll unter Beweis zu stellen wussten. Undercover konnte zwischenzeitlich zwar näher kommen, aber letztlich gewannen die Berlinerinnen in einem sehr fairen und sauberen Spiel verdient mit 15:8.

Da die Heidees ebenfalls sehr deutlich gegen das andere Finalteam aus München, Yrr, verloren, kam es beim Spiel um Platz 3 zum Rematch gegen die Heidelbergerinnen. Schnell konnte Undercover ein erstes Break holen und die Führung bis zum 7:4 auch ausbauen. Dann gelang jedoch den Heidees der Ausgleich und das Spiel wurde auch durch Calls bzw. wiederholte Regelverstöße zäher. Zwar konnte Undercover nochmals eine Führung hinlegen, doch ab dem 10:8 für Undercover gelang den Heidelbergerinnen ein erneutes Comeback und sie gewannen schlussendlich ein teilweise hitzig debattiertes kleines Finale mit 12:10. Die Enttäuschung war bei Undercover riesengroß und hielt auch noch länger an.

Mit ein wenig Abstand lässt sich jedoch konstatieren, dass das allgemeine Teamziel (mehr als) erreicht und sich in der 1. Liga etabliert wurde, Learnings aus den Trainings und den Vorbereitungsspielen und -turnier gut umgesetzt werden konnten und ein starker Zusammenhalt im ganzen Team gespürt wurde. Undercover hat auf und abseits vom Feld hervorragend zusammengearbeitet, um nicht nur spielerisch die bestmögliche Leistung zu zeigen, sondern auch das Turnier überhaupt auf diese Art ausrichten zu können. Dabei stachen sehr viele Spielerinnen hervor, die sich nicht gegrämt haben, selbst nicht mitspielen zu dürfen, sondern im Gegenteil alles getan haben, damit dieses Undercover-Team so auftreten konnte. Außerdem schön anzusehen war die Hilfe aller anderen Vereinsmitglieder bei der Organisation des Turniers und der moralischen Unterstützung bei den Spielen.

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Open DM 3. Liga Nordost am 10./11.02.2024 in Berlin

Am zweiten Februarwochenende machten sich zwei mehr oder weniger bekannte Dresdner Open Teams auf, um das Velodrom in Berlin zum Kochen zu bringen. Die einen waren „01099“ und wollten mit ihren Raps Teenies verzücken und zum Kreischen bringen, die anderen „NU“ wollten mit ihren Ultimate Skills entzücken und ihre Gegner zum Kreischen bringen.
Ob dies 01099 gelang, kann nicht mit letzter Gewissheit beantwortet werden, für NU gelten aber nachfolgende Zeilen.
Mit dem ersten Platz aus dem letzten Jahr, der trotzdem nicht zum Aufstieg berechtigte, fanden wir uns am Samstag zunächst in einem Pool mit den Stoneheads aus Chemnitz, Diskick Berlin und DJ Dahlem Berlin. Im Ersten Spiel gegen die Stonies lief unsere Offence zunächst etwas fehlerhaft, was die Chemnitzer sogleich unbekümmert in einen kleinen Vorsprung umsetzen konnten. Wir ließen uns davon aber nicht beeindrucken und unsere Offence wie Defence wurde deutlich besser. Als bald hatten wir einen Vorsprung herausgeholt, der uns am Ende den Sieg bescherte. Endstand: NU 15:13 Stonies.
Im zweiten Spiel wartete der erste Absteiger aus der zweiten Liga auf uns: Diskick. Beide Teams wussten, wenn sie um den Aufstieg mitspielen wollen, sollte das Spiel möglichst gewonnen werden. Und so verlief auch das Spiel. Beide Teams brachten jeweils ihre Offence trotz starker Defence zum Punktgewinn, es wurde getradet. Diskick gewann am Ende knapp mit 15:13. Trotzdem war das Spiel über das ganze Wochenende vermutlich unser bestes.
Zum Abschluss des Tages waren die DJs aus Dahlem unser letzter Gegner. Ein Sieg sicherte den Einzug ins Halbfinale. Trotz dieser Tatsache begannen beide Teams leicht schläfrig, vermutlich auch der späten Tageszeit geschuldet, und vertändelten so die eine oder andere Scheibe. Wir taten dies glücklicherweise etwas weniger und konnten daher schnell einen passablen Vorsprung herausholen den wir uns nicht mehr nehmen ließen. Endstand NU 15:11 DJs.
Danach ging es natürlich! frisch geduscht feine japanische Tapas essen und den ein oder anderen Sake trinken. Eine sehr gute Wahl – Danke an Erich! Zur Übernachtung hatten wir Zuflucht uns ein fast leerstehendes Objekt in Reinickendorf gesucht – danke an Mario!
Für den Sonntag bedeutete die Ausgangslage nun, dass wenn der Aufstieg noch „gemeistert“ werden sollte, wir beide Spiele gewinnen müssten. Die ersten Gegner waren also die Gastgeber: die Hucks. Um es vorweg zu nehmen: wir konnten ihrer Offence nur wenig entgegensetzen. Umso mehr machten sie unsere Offence sehr schwer. Somit ging der Sieg mehr als deutlich ( und später auch der Aufstieg) an sie. Endstand NU 8:15 Hucks.
Im letzten Spiel trafen wir nochmals auf Diskick, die uns auch dieses Mal wieder besiegen konnten Endstand NU 10:15 Diskick.
Fazit vom Wochenende: Wir können meistens auf Augenhöhe mitspielen , aber die beiden Absteiger aus dem letzten Jahr waren zumindest mit den Hucks eine ganz gute Nummer zu groß.
 
Und hier noch unser bester Cheer vom Sonntag: Wir sagen Chew-chew – wir sind die nu crew!

Bericht: twp

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NU beim Bremer Indoor Cup

 

Auf der Reise zum Bremer Indoor Cup (20.-21.01.) gabelten CK, Dobi, Jønathan, Ralf & Ranger unterwegs Pick-Up-Hallunke Emil auf und verabredeten sich mit Danger. In 2 Hallen traten 8 & 12 Teams in den Divisionen Flinta & Open an. Jedes Team konnte pro Vorrundenspiel 2 Actioncards einsetzten (Double Team erlaubt / 4vs4 / 6vs6 / Stallcount 5 / gefangene Defense = Punkt / Punkt = nächste Offense / Veto).
Im ersten Samstagsspiel war NU direkt munter und siegte 14:4 gegen RotPot (Braunschweig). Im zweiten Spiel wurde noch mehr gescored: 17:9 vs Caracals (Wuppertal). Im letzten Vorrundenspiel erzielten die ebenfalls mit 2 Siegen gestarteten Hardfish den 12:12 Ausgleich gegen uns und hatten direkt nochmal Offense (durch das Einsetzen der entsprechenden Actioncard). Somit bezwangen sie uns in einem heißen Match letztendlich 12:13. In einem oberen Zwischenpool aufgetaucht, lieferten wir uns einen intensen Fight mit den Goldfingers, an dessen Ende wir uns leider erneut im Universe 11:12 geschlagen geben mussten. Als Stärkung bestellten wir uns Pizza - manch einer mit Highendshit drauf.
Frisch & fröhlich fuhren wir mit der Straßenbahn zur Party, wo wir Looping Louie for fun zu acht sowie Mäxchen um Liegestütze/Kniebeuge spielten. Außerdem wurde auch das ein oder andere Tanzbein geschwungen. Schließlich schlenderten wir durch die Gassen Bremens zügig zurück zur Schlafhalle, denn jeder wollte erster sein - also: Augen zu und schlafen!

Vollgefuttert vom Frühstücksbuffet ging es gegen Jena. Der 0:2 Rückstand ließ uns unsere Comeback-Gewinnermentalität hervorrufen und wir siegten mit 13:11. So ging es im Spiel um Platz 3 erneut gegen die harten Fische aus Hamburg. Einmal geblinzelt lagen wir 1:4 zurück. Manche würden meinen: "Déjà Vu" - andere: "Gewohnheit"! Eine Anmerkung von Ranger wurde zum Gamechanger... von da an fokussierten wir uns auf einfache Pässe zu freien Mitspielern - mit Erfolg! Hardfish konnte zwar wiederholt den letzten Punkt des Spiels erzielen, aber wir hatten den Sieg schon an der Angel: 13:12 gleichbedeutend mit eiNUm Treppchenplatz. 

Herzlichen Glückwunsch an Halle Berries zum Turniersieg in der Division Flinta, Sportclub Tucano zum zweiten sowie Seagulls zum dritten Platz mit einem 3-Punkte-in-Folge-12:11-Sieg gegen Femaly!
In einem packenden Open-Finale konnten die ungeschlagen Potsdamer mit der geschlossensten Mannschaftsleistung und einem Last-Minute-Comback (9:8) Marburg die einzige Turnierniederlage zufügen - Glückwunsch zu Platz 1 & 2!
Ein riesen Dankeschön an Ultimate Frisbee Bremen für die Organisation eines grandiosen Turniers sowie an alle teilnehmenden Teams & Frisbeescheiben, mit denen wir zocken durften!

Bericht von Jønathan

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Damenspieltag in Dresden

Am 13.1.2024 trafen sich die Halle Berries, Leipzig Ultimate, die Hucks aus Berlin und Undercover aus Dresden für einen Frauenspieltag in Dresden. In den heißen Spielen haben sich die Teams auf die Deutschen Meisterschaften Ende Februar vorbereitet. Wir wünschen allen Teams dafür viel Erfolg!

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Turniergewinn beim 3K in Berlin!

Am ersten Januarwochenende in 2024 fand sich ein weitgehend sehr erfahrenes Deckel Mixed Team für die Narrenspiele in der Hauptstadt zusammen. Am Ende des Turniers siegten die Deckels ungeschlagen und nehmen zwei Callahans von Anna und CK und ein riesen Comeback im Finale mit nach Hause. Aber beginnen wir von vorne…

Im 5er Pool trafen die Deckels auf Saxy Divers (13:8) und Fluuunn-saaaaation aus Eberswalde und Friends (13:4) (in junges und unerfahrenes Team, das sich durch besondere Spielfreude und Spirit auszeichnet) und auf HundFlachWerfen (13:7). Zwischendurch gab es immer wieder lange Spielpausen, in denen Doppelkopf gezockt wurde oder die närrischen Minispiele absolviert wurden. Zu letzteren ein kurzes Zitat von Ulle aus dem Deckel Chat: „Liveticker vom BeerRace aka Narrenrace: Judith bedient die Nasenflöte, Maria zwitschert wie ein Vögelchen, Christian jongliert mit brennenden Fackeln (fast) und Ulle besiegt im Schwertkampf eine Frau, die viel größer als er ist!" Auf der abendlichen Party in einer urigen Berliner Kneipe wurde kräftig gegen den Muskelkater angedanced, für einige ging es mit dem Nextbike zurück zur Schlafhalle für eine kurze Nacht.

In das erste Spiel am Sonntag starteten die Deckel erneut konzentriert und siegten 13:0 gegen Hucks 2. Auch das folgende Halbfinale konnten die Deckel souverän mit 13:7 gegen die Stoneheads gewinnen und es ging ins Finale gegen das bis dahin ebenfalls ungeschlagene Team aus Halle. Kaum hatte das Finale begonnen, fanden sich die Deckel mit einem 0:3 Rückstand wieder und nahmen folgerichtig das Timeout. Der nächste Punkt wurde mit wunderschönen Flow gescort, jedoch schaffte Halle direkt das nächste Break und die Deckel fielen mit 1:5 weiter zurück. Doch die Deckels hatten noch einige Körner übrig und konnten nochmal richtig aufdrehen. Ulle und Ralf holten einige Defenses und es wurde auf eine Zonenverteidigung umgestellt. Obwohl Halle dieser oft mit großer Ruhe begegnete, schrumpfte der Rückstand der Deckel, sodass sie bei 9:9 den Ausgleich schafften und schlussendlich mit 11:9 das Finale gewannen.

Großer Dank geht raus an DJ Dahlem für die hervorragende Organisation und alle Teams, gegen die wir spielen und mit denen wir tanzen durften!

Bericht von Judith

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Deckels beim Igloo in Breslau (Wroclaw)

Undercover beim Igloo (von Lene Mia Mai)

Am 2. und 3. Dezember 2023 fand in Breslau ein weiteres mal das Igloo Turnier statt. Die Undercoverdamen reisten am Vortag, am Freitag an. Einige trafen früher und andere etwas später ein. Die frühere Fraktion entschloss sich auf den Weihnachtsmarkt zu gehen. Am nächsten Morgen ging es daraufhin früh um sieben los zum Frühstück in einer Mensa, woraufhin sich alle gesättigt zur Igloo-Halle begaben. In der Halle angekommen fühlte man sich wie auf einer Forschungsstation auf einem anderen Planeten. Die große Halle wurde von einem weißen Gewölbe überdacht, welches geradezu futuristisch aussah. Angekommen in der Halle ging es direkt mit der Erwärmung los, da wir uns auf das erste Spiel mit den Damen des Teams Lost’n Found vorbereiten mussten. Nach der Erwärmung wurde um 9.20 sofort losgespielt. Undercover brachte eine starke Offence mit, womit sie sich acht Punkte erkämpfen konnten. Das Spiel endete trotzdem um 10 Uhr mit 8 zu 15 für Lost’n Found. Um 11 Uhr ging es dann direkt weiter mit einem Spiel gegen das Berliner Team Disckick. Das Team war um einiges wacher als im Spiel davor. Trotzdem fiel es uns schwer mit den Disckicks mitzuhalten und wir verloren das Spiel mit 15 zu 7. Durch einen für uns ungünstigen Zeitplan, gab es anschließend eine vierstündige Pause. Trotzdem stieg das Team motiviert in das nächste Spiel gegen It’s been a while ein. Doch man merkte schnell, dass der Ausfall vieler Spielerinnen Probleme bereitete. Da insgesamt nur 7 Spielerinnen antreten konnten, war Undercover dementsprechend erschöpft. Wir verloren das Spiel mit 15 zu 5. Das letzte Spiel für diesen Tag fand gegen Lay This statt. Wir schafften es einen neuen Rekord für unsere Punktzahl zu erzielen. Im Endeffekt stand es 15 zu 9 für die Lay This. Nach einem kurzen Abendessen und einem Spaziergang über den Weihnachtsmarkt ging es zu einer Party in der Bar Nietota.

Am nächsten Tag starteten wir um 10.10 Uhr mit einem Spiel gegen die Goldfingers. Bei diesem Spiel schafften wir es wieder unseren Highscore um einen Punkt zu erhöhen und am Ende des Spieles stand es 15 zu 10. Das letzte Spiel dieses Turnieres war gegen das Frauenteam von Leipzig Ultimate, welches diese Knapp mit 13 zu 11 Punkten gewannen.

Trotz einiger Niederlagen schaffte das Team einen guten Spirit über das Turnier aufrechtzuerhalten. Wir konnten außerdem viele Erfahrungen für die nächsten Turniere mitnehmen.

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NU beim Igloo (von Jakob Lindenthal)

Zum ersten Dezemberwochenende war es wieder soweit, mit dem Igloo in Wroclaw stand ein Klassiker des osteuropäischen Ultimate-Jahres an. Unser Open-Team aus Dresden machte sich mit einem starken Kader von 12 Spielern über die verschneite Autobahn und war nach einer mit den heftigen Beats des dicht an der Ferienwohnung gelegenen Clubs verbrachten Nacht dann einigermaßen bereit für den ersten Turniertag. Mit einem einigermaßen starken Auftakt konnten wir einen knappen Sieg gegen K.K.O. erringen. Die übrigen zwei Poolspiele gingen leider verloren, sodass es am Ende nur für Platz 4 im Pool reichte und wir den Tag schon etwas früher mit Sauna bzw. Joggen beendeten. Nach engagiertem Tanz auf der Turnierparty in der pittoresken Bar Nietota ging es dann am Sonntag in die Playoffs um die Plätze 9-16. Mit zwei knappen Siegen gegen Disckick (Berlin) und Nicelanders (Berlin) schafften wir es in das Spiel um Platz 9, wo dann die Kraft nicht mehr ganz reichte und wir uns nach einer 15:8-Niederlage gegen FUJ (Prag) mit Platz 10 zufrieden gaben. Das war für ein für unser Team insgesamt zufriedenstellendes Ergebnis, wenn man in Betracht zieht, dass das Igloo eines der ambitioniertesten Indoor-Fun-Turniere in unseren Breiten geworden ist. Wie jedes Jahr ein schöner Abschluss des Ultimate-Jahres!

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Ossifressen beim Igloo

Auch noch zu erwähnen ist, dass die Ossifressen mit Beteiligung einiger (auch ehemaligen) Deckeldamen den ersten Platz belegten, und dass unsere Nadine als Most Valuable Player des Damenfinals ausgezeichnet wurde.

 

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Bronzemedaillen an der Beach-WM

Judith Beckedorf und Micha 'Kruse' Krusemark durften vom 1.-5. November mit dem Masters Mixed Nationalteam die Farben Deutschlands an der Beach-WM in Huntington Beach, Kalifornien (USA) vertreten. Und sie taten es ziemlich erolgreich! Das Masters Mixed Team erspielte sich in einem spannenden Spiel um Platz drei gegen Japan die Bronzemedaille.
Herzliche Glückwunsche Judith und Kruse, und Masters Mixed Nationalteam! Hoffentlich nächstes Jahr bei der Beach EM wieder so erfolgreich oder noch erfolgreicher :)

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3. Dresdner Frauen- und Mädchenspieltag - FUMS

Gemeinsam Spaß am Frisbeespielen haben

 

Alle mit Namensschildern ausgerüsteten Damen wärmten sich gemeinsam bei “Mingle” auf und reihten sich dann in der Wurfgasse zum Einwerfen ein. Dabei wurde von Vorhand und Rückhand Inside über Around bis hin zu Knifes, Overheads und Scoobern kein Indoorwurf ausgelassen. In der deckelüblichen Breakwurf-Übung konnten die Würfe direkt auf laufende Receiverinnen angewandt und später in einer 7-Cut-Übung noch verfeinert werden. Zum Abschluss formten sich die beiden Teams “Flaschenpost” und “Flughörnchen”. Letztere konnten sich knapp im Universe durchsetzen. Mit dem Spirit Spiel “Ninja” und einer anschließende Snackrunde bei Apfel- und Lebkuchen klang der dritte FUMS aus.

Die insgesamt 15 Teilnehmerinnen setzen sich zusammen aus den Gruppen: Undercover (Damenteam unseres Vereins Drehst’n Deckel e.V.), The Flying Blue Whales (Schülerinnen der Frisbee AG Gymnasium Bürgerwiese) und Teilnehmerinnen der Unisportkurse an der TU Dresden.

 

Es bedanken sich die Trainer*innen Dobi und Judith!

 

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NU's Abenteuer in der 3. Liga Nordost Open in Dresden: Frisbees, Siege & Schweißperlen am zweiten Wochenende!

Dresden, die schöne Elbmetropole, war am ersten Septemberwochenende nicht nur bekannt für seine historischen Bauten, sondern auch für fliegende Frisbees und laute Anfeuerungsrufe! Ja, ihr habt richtig gehört: Unsere Helden von "NU" haben sich mal wieder ins Getümmel geworfen!

Match 1: NU vs. Leipzig 2
Unsere Jungs legten einen Blitzstart hin, so als hätten sie Raketenantriebe an ihren Schuhen! Ein 3:0 im Handumdrehen. Die Leipziger kamen kaum hinterher. Endergebnis? Ein souveränes 15:9! Das nenn ich mal einen Einstand nach Maß.

Match 2: NU vs. DJ Dahlem
Dieses Match war eher wie eine spannende Seifenoper: Dramatik, Nervenkitzel und ein paar fast-verpasste-Catches. Trotz ein paar grauen Haaren mehr am Ende, setzten wir uns mit 15:13 durch. Puh, durchatmen!

Das große Finale: NU vs. Leipzig 1
Mit "Leipzig 1" kam der erwartete Goliath des Turniers. Die wollten hoch hinaus, aber wir gaben nicht klein bei. Zwar haben wir den Kampf David gegen Goliath dieses Mal nicht gewinnen können (8:15), aber, hey, Silber glänzt auch ziemlich schick! Zusammenfassend: Dresden sah, wie "NU" kämpfte, schwitzte und jubelte. Wir haben zwar den Aufstieg verpasst, aber unser Spirit ist ungeschlagen. Zweiter Platz in der 3. Liga, Klassenerhalt und jede Menge neuer Fans. Bringt schon mal die Frisbees in Position für die nächste Saison! (#NUgoesGPT4)

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6. Platz und geteilter Spiritsieg für die „Ossifressen“ beim Xequebo Beach Ultimate Turnier in Valencia

Mit einem bunt gemischten Team aus 13 Frisbeedamen aus Dresden, Berlin, Rostock 🇩🇪 , Wien, Wels 🇦🇹 , Warschau 🇵🇱 und Zürich/USA 🇨🇭 🇺🇸 trafen sich die Ossifressen im Oktober 2023 zum zweiten Mal am spanischen Strand von Valencia.
Die meisten Spielerinnen reisten bereits am Donnerstag an, sodass noch genügend entspannte Zeit am Strand war und ein kleines internes Vorbereitungsspiel dem Turnier vorausging. Und natürlich eine Pinsa im Ossifressen Stammrestaursant direkt um die Ecke.
Den perfekten Start ins Turnier machte dann ein mit 12:05 unerwartet hoher Sieg gegen das portugiesische Nationalteam, gefolgt von einem Sieg gegen die Vikingas aus Spanien mit demselben Ergebnis. Im letzten Gruppenspiel gegen das spanische Nationalteam gaben die Ossifressen nochmal alles und verlangten dem spanischen Nationalteam ihr bestes Ultimate ab. Das Spiel endete 8:12 für Spanien. Beim folgenden Crossoverspiel gegen die Siegerinnen des Nachbarpools und späteren Finalistinnen aus Utrecht namens Project U mussten such die Ossifressen erneut geschlagen geben. Der Abend klang aus bei einem gemeinsamen Essen und natürlich wurde sich auch für die Party in Glitzer-Schale geworfen.
Am zweiten Turniertag ging es zunächst mit einem Sieg gegen Chupa aus Frankreich weiter, bevor die Ossifressen auf ihre Freundinnen im Team Saboteuse trafen. Im vergangenen Jahr spielten einige Saboteusen als Ossifressen, sodass trotz der Niederlage der 5. Platz irgendwie doch ein kleines Bisschen in Ossifressen-Hand blieb. Die bunte Mischung aus jungen Hüpfern und erfahrenen Spielerinnen und die hervorragende Stimmung im Team wurden von den gegnerischen Teams mit dem (mit zwei weiteren Teams geteilten) Spirit Award honoriert!
Mit jeder Menge Sand und Sonne im Gepäck ging es nach dem Turnier für einige Spielerinnen direkt nach Hause ins kalte Zentraleuropa und andere verbrachten noch ein paar Tage an unterschiedlichen Orten in Spanien. ☀️
Danke an die erwarteten und unerwarteten Supporter*innen an der Sideline!
 
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Turnierbericht Sun of the Beach 2023 am 22.-23.7. in Warnemünde

Auf diversen, mehr oder weniger abenteuerlichen Wegen fanden im Juli zehn Deckel Ihren Weg nach Warnemünde, um auf feinstem Ostsee-Sand und bei feinstem Ostsee-Wetter zwei Tage Ultimate zu spielen.

Los ging es am Samstagmorgen bei starkem Seitenwind gegen Hamburg EElectric. Beide Teams mussten sich zunächst an den Wind gewöhnen – den Deckels geling dies etwas schneller, und so endete das Spiel deutlicher als es war mit dem ersten Sieg für die Deckels, 10:4.

Nachdem die Deckels nun mit Seitenwind eingespielt waren, wartete im nächsten Spiel gegen Holy Grab eine fiese Umstellung auf sie – das Spielfeld und damit die Windrichtung waren um 90° gedreht. Zunächst schien dies kein Problem zu sein und die Deckels gingen mit 1:0 in Führung. Anschließend fielen leider zu viele Würfe dem Wind zum Opfer und so endete das Spiel 5:11.

Im letzten Pool-Spiel ging es gegen die Goldfingers aus Potsdam. Trotz starker Defense und einem gefühlt sehr ausgeglichenen Spiel mussten sich die Deckels am Ende mit 3:12 geschlagen geben.

Am Nachmittag ließ der Wind etwas nach, dafür begann es zu regnen. Es folgte ein umkämpftes Spiel gegen das starke Team aus Odense, welches die Deckels knapp mit 8:7 verloren. Judith verdiente sich mit der besten Aktion des Spiels (ein sehenswerter Layout-Catch) eine Scheibe aus Odense. Man freut sich auf ein Wiedersehen und eventuelles Re-Match auf dem Beach Box!

Zum letzten Spiel des Tages war es plötzlich windstill. Dieses Mal adaptierten sich die Deckels schnell an die veränderten Bedingungen und entschieden das Spiel gegen das Kombinat Rundplastik deutlich für sich – Endstand 13:2.

Der Sonntag bot, was das Wetter anging, leider keine Verbesserung – es gab zwar nur wenig Wind, dafür regnete es dauerhaft. So kam es den Deckels ganz Recht, dass das erste Spiel gegen die TeKielas trotz der frühen Uhrzeit extrem umkämpft war. Die Punkte waren sehr lang und sowohl auf dem Feld als auch auf der Sideline herrschte alles andere als Katerstimmung. Mit 6:3 endete das Spiel etwas deutlicher, als das enge Spiel es erwarten ließ.

Es folgten das Spiel gegen die Murmeltiere, welches die Deckels mit 9:7 für sich entscheiden konnten sowie der Abschluss des Turniers gegen Paradisco aus Jena, welches Paradisco sehr deutlich mit 2:13 gewann.

Als feierlichen Abschluss des Turniers konnten die Deckels dann noch den Spirit-Sieg mit nach Hause nehmen.

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Deckel auf der Masters Mixed DM in Berlin

Neun Deckels spielten bei den 'Wizards of Ost' bei der Masters Mixed DM in Berlin mit. Das Team bestand zudem aus Spieler:innen aus Leipzig, Chemnitz, Paderborn und Dortmund.

Das erste Spiel am Samstag gegen die 'Old Main Line' aus Frankfurt konnten die Wizards mit 15:10 für sich entscheiden. Und auch wenn noch nicht alles funktionierte wie geplant war die Stimmung im Team gut. Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen die 'Hucks' aus Berlin. Die Wizard hielten bis zur Halbzeit gut mit, verloren dann das Spiel mit 8:15. Das bedeutete, dass noch ein Crossoverspiel mit einem Team aus dem anderen Pool anstand. Im Crossoverspiel durften sich die Wizards mit 'Sugar Mix' aus Stuttgart messen. Einige dachten, ein Déjà-vu zu haben: bis zur Halbzeit gut mitgehalten und dann doch 9:15 verloren. Bei beiden verlorenen Spielen lag es aber einfach an kleinen Fehlern, die der Gegner dann souverän in Punkte umsetzte. Daher war die Stimmung im Team trotz der zwei Niederlagen noch immer gut.

Am Abend ging es dann nach Berlin-Kreuzberg in ein leckeres Vietnamesisches Lokal. Da wurden die Flüssigkeits- und Energiereserven wieder aufgefüllt und über dies und jened diskutiert. Zurück an den Feldern gönnten sich einige Wizards noch ein weiteres Kaltgetränk (es war den ganzen Tag wirklich heiss, es war daher sehr wichtig auf den Flüssigkeitshaushalt zu achten!).

Am Sonntag stand noch das Platzierungsspiel um Rang 5 an. Es kam zum Rematch gegen die 'Old Main Line'. Das Spiel ging heiss los, die Wizard lagen aber schnell 0:3 hinten. Dank tollem Einsatz aller holten sich die Wizard ein paar Breaks und das Spiel war wieder sehr ausgeglichen. Bis zur Halbzeit...da scheinen den Wizards die Zauberkräfte jeweils auszugehen. Am Ende ging das Spiel 8:15 an die 'Old Main Line', die in mehreren Situationen auch sehr guten Spirit gezeigt hat!

So schlossen die Wizards of Ost die Master Mixed DM also auf dem 6. Platz ab. Sportlich liegt also noch einiges an Potential im Team. Hoffentlich kann das auf kommenden Turnieren auch ausgeschöpft werden.

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Turnierbericht Mixed DM 3. Liga Nord-Ost am 24.-25.06.23 in Greifswald

Schon am Freitagabend haben sich die Deckel nach Greifswald aufgemacht, eine Gruppe im Bus, die andere reiste mit dem Zug hoch an die Ostsee und vor Ort wurden wir freudig von Mücken begrüßt.
Mit dem Turnierziel, eine positive Stimmung über das ganze Turnier zu leben und das Team weiterzuentwickeln, starteten wir ins erste Spiel des Wochenendes gegen die Endzonis. Wach und frisch lagen wir am Anfang ein paar Punkte vorn, unsere starke Defense hat sie unter Druck gesetzt. Die Endzonis konnten allerdings wieder gut aufholen und es kam zum Universe, das die Deckel knapp für sich entscheiden konnten (14:13).
Das zweite und letzte Spiel am Samstag haben wir 7:15 gegen die Hucks aus Berlin verloren, allerdings nicht ohne Gegenwehr. So gelang Judith ein spektakulärer Callahan. Im Spiel haben die Deckels ihre Zone weiter verbessert, mit den Hucks hatten wir allerdings einen starken Gegner, der seinem Namen alle Ehre machte.
Da das Spiel schon 15.30 vorbei war, hatten wir den ganzen Nachmittag frei und entschlossen uns an den Strand zu fahren – Danke Dobi fürs Fahren <3! Während die erste Gruppe sich in die Fluten stürzte und anschließend ein Beach-Cooldown genoss, organisierte die zweite Gruppe Eis für alle. Der Abend klang mit einer Pizza am Hafen von Greifswald aus.
Den Deckeln war am Sonntag ein Ausschlafen vergönnt, 10:40 Uhr ging es gegen den Gastgeber Griffins Lehre aufs Feld. Die Griffins nutzten ihre Chance der noch etwas unkonzentrierten Deckel und machten einige Punkte (7:1), bis auch die Deckel im Spiele-Modus waren. In einem technisch anspruchsvollen Spiel gegen einen starken Gegner (mit einem hohen Spirit von beiden Seiten) konnten wir einige Punkte wieder wettmachen, aber nicht mehr aufholen und verloren schließlich 14:11.
Zu Beginn des letzten Spiels waren wir zunächst gleich auf, dann haben die Goldfingers uns einige Punkte abgenommen und ihren Vorsprung bis zum Ende immer weiter ausgebaut, um schließlich 15:9 zu gewinnen. Die Deckel konnten weiterhin eine starke Defense halten und unsere GegnerInnen zwangen uns mit immer neuen Defense(s) wie die Clam oder Cup, neue Offense Strategien umzusetzen. Ein starkes Spiel mit schönen Punkten.
Die vielen neues Cheers im letzten Spiel halfen den Deckeln, die Stimmung hochzuhalten, trotz der drückenden Hitze und den müden Beinen. Insgesamt hatte das Turnier den Vibe eines Sportlichen Wochenend-Kurzurlaubes mit viel guter Laune, Sonne, Sand und Meer. Und ganz nebenbei haben wir die Zone gerockt, viele spannende Punkte gespielt und unsere Seele baumeln lassen – dabei spielerisch besonders unterstützt von unseren zwei Coaches Dobi und Judith.
Den restlichen Teams, dessen Vergnügen wir dieses Wochenende noch nicht hatten, stehen die Deckel im zweiten Wochenende im September gegenüber.

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Guter Start in die Damen-DM

Das erste Spielwochenende der Damen DM 2.Liga Süd wurde in Würzburg ausgetragen. Zusammen mit Jena und Chemnitz haben 3 Spielerinnen aus Dresden eine Spielvereinigung gebildet und starteten als Team Discover ins Turnier. Am Samstag konnte das erste Spiel direkt mit 15:7 gegen Margie gewonnen werden. Spiel zwei ging leider mit 6:15 gegen das ausrichtende Team Frankas verloren. Nach den Spielen konnte man sich mit einem Sprung in den vorbeifließenden Main abkühlen, bevor zusammen in die Innenstadt zum Abendbrot spaziert wurde. Am Sonntag konnten die individuellen Leistungen noch einmal gesteigert werden, es gingen allerdings leider beide Spiele verloren (Frau Rauscha 8:15 und Flamingos 9:15). Dafür, dass die Spielerinnenvereinigung aus 3 Städten das erste Mal zusammengespielt hat, waren alle durchaus mit dem Wochenende zufrieden und freuen sich bereits auf das zweite Wochenende im September in Jena.

Antje

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NU spielt das erste DM-Wochenende der 3. Liga NO in Leipzig

Früh um 8:30 gings mit dem Auto los nach Leipzig für das erste DM-Wochenende dieses Jahres.
Das erste Spiel war gegen die DJs aus Berlin, ein wortwörtlich heißes Spiel. Nach einem anstrengenden ersten Spiel wurde der Universe beim Cap 1 leider aus der Hand gegeben. Der Endstand: 15:14.
Das zweite Spiel war gegen die erste Mannschaft von Leipzig. Die Überlegenheit, vor allem in der Sprintstärke der Leipziger, war kaum zu kontern, früh konnten sie sich durch starke Defences und lange Würfe in die Endzone distanzieren. Am Ende haben wir uns noch einmal gefangen und ein paar Punkte geholt, der Endstand von 15:5 war allerdings sehr deutlich.
Das dritte Spiel war gegen die zweite Mannschaft von Leipzig. Trotz der müden Beine und der Hitze war das Spiel hart, aber sehr fair umkämpft. Letztenendes konnten wir uns mit 15:11 durchsetzen. Aufgrund des Dreiervergleichs sind wir nach dem ersten Wochenende auf Platz 2 von 4. Die Rematches finden im September in Dresden statt. 

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NU holt sich den Turniersieg bei der Erstauflage des Puddingcup's in Bielefeld

Am 6./7.Mai 23 fand in Bielefeld die erste Ausgabe des Puddingcups statt und da für das Openteam die Beach-DM als Vorbereitungsturnier ausfiel, wollten wir uns als NU hier auf die Open-DM einspielen. Insgesamt fanden 10 Teams ihren Weg nach Bielefeld und es wurde eine komplette Round Robin mit abschließendem Platzierungsspiel bestritten. Die Ergebnisse der "Vorrunde" lauteten wie folgt:

13:1 gegen Farmers Lüneburg
11:3 gegen Paradisco Jena
10:6 gegen Ducktales Paderborn
10:6 gegen Discoveries Verl
9:3 gegen Du bist Frisbee Duisburg
13:2 gegen Shinobielefeld
15:0 gegen Homuculus Bielefeld
11:1 Black Flies Alpen
8:1 Ruhrpulls Dortmund

Damit stand NU als Gruppenerster fest und im abschließenden Finale ging es noch einmal gegen Homunculus aus Bielefeld. Da es am Sonntag etwas windiger geworden ist, konnten wir unsere Zone gut ausspielen und setzten uns am Ende deutlich mit 11:1 durch. Zusätzlich holten wir am Samstag nach einer wahren Aufholjagd auch noch das Beerrace, womit ein erfolgreiches aber vor allem schönes Wochenende in Bielefeld zu Ende ging und wir uns auf unseren langen Heimweg machten. Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder und würden uns dann auch über den namensgebenden Pudding freuen.

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Undercover werden 2. beim Paganello in Rimini

Mit tatkräftiger Unterstützung aus Nord und Süd konnten die Dresdnerinnen bei viel Sonne und wenig Wind eine tolle Leistung auf Sand abliefern und waren bis zum Finale ungeschlagen. Was sich zwischenzeitlich anfühlte wie ein Trainingslager gegen die Frisbee-Frauen aus Rimini (5 Spiele gegen Tequila Boom Boom sämtlicher Alters- und Leistungsklassen), war gekrönt von einem heißen Match am Montag, welches die Italienerinnen schließlich mit 12:10 für sich entscheiden konnten.
Also ein 2. Platz für Undercover und cherry on the cake: jede Menge Spaß, Spirit und ... natürlich ne fette fette Party!
Bericht von Lia
 
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1. Dresdner Stadtliga 2. Runde

Am 26.04.2023 fand der Finalspieltag der neuen Dresdner Stadtliga statt. Auch an diesem zweiten Termin kamen wieder alle Teilnehmer auf ihre Ultimate-Kosten.

Dabei wurden die 3 Teams von der ersten Runde um ein 4. Team ergänzt, was aus großen und kleinen Menschen bestand, die am ersten Termin nicht dabei sein konnten. Damit sich die Spieler -innen erst mal einspielen konnten, fand zu Beginn ein Pickup-Game für dieses Team statt.

Danach standen gleich die Halbfinale auf dem Programm. Weiter ging es mit dem Spiel um Platz 3 und zum Schluss dasspannende Finale um den Sieg. Hier konnte sich das Team Harlekin gegen Team 4 durchsetzen. Platz 3 und 4 belegten Team "Einswiekeins" und Team "3D"!

In den Teams konnte man schon eine bessere Eingespieltheit erkennen und die angestrebten Spieltaktiken wurden schon besser umgesetzt.

Vor allem für die jüngeren Teilnehmer und Neulinge war es wieder eine gute Gelegenheit Ultimate Frisbee in richtiger Turnieratmosphäre zu erleben und auch für die erfahreneren Spieler ergaben sich einige gute Gelegenheiten, sich auszutoben.

Der leckere Siegeskuchen teilte das Team Harlekin im Abschluss mit allen anwesenden Naschkatzen und man tauschte sich bei einem sprudeligen Getränk über die gewonnenen Eindrücke aus.

Wir als Organisatoren nehmen mit, dass das Format der altersgemischten Teams großen Anklang fand und viele Teilnehmer den Wunsch äußerten, bald wieder so ein Event besuchen zu können. Damit muss man nicht bis zur Indoorsaison warten,sondern auch die Outdoorzeit birgt einige Möglichkeiten, solch eine Stadliga durchzuführen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und freuen uns über die positiven Rückmeldungen!

Bis bald sagen die Organisatoren Christian, Suse, Dobi und Judith 

 

 

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Stollen 2023

Endlich wieder Stollenzeit. Das haben sich wohl so einige Teams gedacht, als Mitte Oktober des vergangenen Jahres seit langem wieder eine Lange Nacht der Stollen angekündigt wurde. Die 26 Anmeldungen wurden im Lauf der Zeit auf 12 Teams aus zwei Nationen und sechs Bundesländern kondensiert.  Diese Teams trafen sich dann am ersten Märzwochenende in Dresden, um wieder gemeinsam Indoor-Ultimate zu spielen, miteinander zu feiern und natürlich fleißig Dresdner Christstollen zu verzehren.  
 
Am Samstag ging es um 11 mit den Spielen des Frühpools los, in denen die Deckel, das Uni-Team ME.US, die Stoneheads, Paradisco, Griffin's Lehre und Pull Drop Delitzsch einander auf dem Parkett begegneten und viele intensive Begegnungen austrugen. Am Ende behielten die Vorjahressieger aus Delitzsch die Oberhand und gingen ungeschlagen in die Turnierpause.
Denn, wie es bei der Langen Nacht der Stollen Tradition ist, traf die zweite Hälfte der Teams (Rotpot, Hallunken, Endzonis, P7, Saxy Divers und die Airpussies) erst am späten Nachmittag ein und spielten die Platzierung im Spätpool bis kurz vor Mitternacht aus. Hier stand P7 schlussendlich an der Tabellenspitze.
 
Der erste Turnier-Tag fand einen gelungenen Abschluss auf der Turnier-Party im Dresdner Industriegelände. Dort wurde auch die Entscheidung im Beer-Race ausgetragen. Die Kontrahenten waren Paradisco (als Vertreter des Frühpools) und die Airpusses (als Vertreter des Spätpools). In einem packenden Duell konnten sich hier die Airpussies durchsetzen. Mit Ende der Party in den frühen Morgenstunden stand Alex als Partyqueen fest. Somit waren zwei von vier Wettkampf-Entscheidungen schon getroffen.  
 
Es blieb nun noch der sportliche Teil des Turniers zu klären. Trotz einer mehr oder weniger kurzen Nacht begannen am Sonntag um Punkt 9 Uhr die Spiele der Platzierungsrunde. Auch am zweiten Turniertag war die Intensität hoch und kulminierte im Finale zwischen Pull Drop Delitzsch und P7, den jeweiligen Vorrunden-Ersten vom Samstag. Dort konnten sich die Delitzscher durchsetzen und verteidigten ihren Titel von vor drei Jahren. Der Spirit-Sieg ging mit einer sehr starken Wertung an Griffin's Lehre. Die Deckel landeten am Ende auf Platz 6, die ME.USe auf Platz 10.

 

 

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Deutsche Indoor Meisterschaften in Dresden

Am 25./26. Februar 2023 richtete unser Verein die Rückrundenwochenenden der 2. Liga Nord Damen und 3. Liga Nord-Ost Open aus. Es gibt viel zu berichten, wie Ihr sehen werdet!

1. Liga wir kommen!
Deutsche Meisterschaft Damen Rückrunde Dresden

Am letzten Februarwochenende war es so weit: Der Nord-Ost Cup traf sich zur heiß ersehnten DM-Rückrunde im kalten nassen Dresden. Da Undercover sowie das Dresdener Open-Team nicht nur Teilnehmer, sondern auch Ausrichter waren, musste vor dem erstem Spieltag noch einiges vorbereitet werden. Freitags traf sich das Aufbau-Team zur Herrichtung der Spielehalle und der Schlafhalle. Daran angeknüpft hieß es am Samstag für ein paar fleißige Deckel um 7 Uhr die Halle aufzuschließen, denn die ersten Frühstücker wurden gegen 8 Uhr in der Spielarena erwartet. Hier wurde mit Chocomel, Spekulatiuscreme und veganer Wurst aufgetrumpft.

Die ersten Spiele begannen um 9:00 Uhr, für die Dresdener Damen jedoch erst um 11:50. Ein Glücksfall für Undercover, denn Anja verspätete sich aufgrund eines Staus und schaffte es somit gerade noch zum Aufwärmen. Angesammelte Hektik und Aufregung wurden mit einem lauten „Bäm!“ zum Spielstart in Spielfreude umgewandelt. So ging gut gelaunt und motiviert auf die Line, auf dessen Gegenseite die Lübecker Baltimaids warteten. Beide Teams lieferten sich einen spannendes Auf und Ab in der Punkteführung. Kaum waren zwei Offensives verloren, wurden diese mit zwei Turns wieder eingeholt. Zuletzt konnte Undercover das Spiel mit einem Punktestand von 8:12 für sich entscheiden.

Am Nachmittag traf Undercover auf die Saxy Divas. Hier entschieden sich beide Teams aufgrund beidseitiger guter Defence für die Taktik „Freestyle“. Gerade Dresden bereitete die von den Leipziger gestellte Clam wie auch das Poching Schwierigkeiten. Diese konnten jedoch durch Coaching bis zum Spielende gelöst werden. Endstand des interessanten Spiels: 10:15 für Undercover. Bevor es ins Cool-Down ging, gab es eine Nachbesprechung inklusive Übung zur Raumverteidigung, um für den Sonntag gut gewappnet zu sein. Mit muhendem Yogakatzen-Cool-Down ging ein erfolgreicher Spieltag zu Ende. Im Anschluss wurde der Siegesschweiß abgeduscht und man belohnte sich abends mit Pizza, Pasta und Co. in der L‘Osteria.

Sonntag, ein Tag der Hoffnung. Getrübt wurde die Zuversicht auf Sieg einzig und allein durch familiär- und verletzungsbedingten Spielerausfall. Doch etwas positives war abzugewinnen: Katha war nach ihrer Dienstreise zurück in Dresden und bereit für Undercover. Der Tag startete mit dem Halbfinale gegen Bonnsai; ein knappes und offensives Spiel. Undercover folgte dem Motto „Zweifach hält besser“ und führte in Dresdener Manier Doppelangebote aus. Dies wurde während des Spiels erkannt und eine verbesserte Kommunikation untereinander führte zu einem entspannteren Spielstil. Somit heimste Undercover mit 14:11 einen weiteren Sieg ein.

Dieser Sieg bedeutete für Undercover: FINALE!!!

Zeitgleich ließen die Männer im Turnier nichts anbrennen, sodass auch das Open Team im Finale stand! Dies erinnerte einige ältere Deckel an die DM 2020: Beide Teams -Open und Damen- standen in Dresden im Finale und kämpften um einen Ligen-Aufstieg., doch ohne Erfolg. Auch wenn dieses Ereignis den Kampfgeist von Undercover kurzzeitig trübte, erinnerte Alex das Team den Fokus in erster Linie auf ein schönes Spiel zu legen, an dem jeder Spaß hat. Jenes wurde mit Elan gegen das 6-köpfige HundFlachWerfen-Team aus Berlin umgesetzt. Zudem war das Finale auch die perfekte Chance auf Revanche gegen die Berliner. Mit einfachem Frisbee baute man einen guten Vorsprung auf. Gegen Ende des Spiels stieg die Spannung, da die Hunde Dresden in der Defence gefährlich nahe kamen. Doch Undercover hatte den längeren Atem und gewann mit 10:14 nicht nur das Finale, sondern auch den Aufstieg in die erste Liga.

Zusammenfassend konnte Undercover mit Basic Frisbee und der Beteiligung aller Spielerinnen glänzen. Fehler wurden schnell erkannt, direkt angesprochen und durch eine Änderung der Taktik vermindert. Ein großes Dankeschön an die super Organisation von Dobi, Judith und Katha, die die DM in Dresden ermöglicht haben.

Sarah und Clara

 

Die Meisterschaft in einer Open-Liga. Neun lange Jahre ist es her für Drehst'n Deckel.

 

Nach dem ersten Spieltag mit zwei Siegen und zwei Niederlagen war die Ausgangslage für das Dresdner Open-Team in der heimischen Joynext-Arena akzeptabel. Jedenfalls konnte das Halbfinale noch aus eigener Kraft erreicht werden. Der Samstag begann allerdings gleich mit einem Match gegen die bis dato ungeschlagenen Rotor aus Berlin. Entsprechend fokussiert kamen wir aus dem Warm-Up und gingen in ein heiß umkämpftes Match auf Augenhöhe, in dem sich kein Team nennenswert absetzen konnte. Im Universe gelang es uns dann schließlich das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen und wir gewannen 15:14.

Mit diesem Erfolg im Rücken warteten wir voller Vorfreude auf das letzte Gruppenspiel gegen Pizza Volante. Dort hatten sich die im ersten Spiel zusammengestellten Lines weiter konsolidiert und, auch wenn wir zu Beginn des Spiels etwas fahrig agierten, konnten wir unsere eigenen Fehler auf ein Minimum reduzieren. Am Ende stand ein vielleicht etwas zu deutlicher 15:8-Sieg auf dem Scoreboard und unsere Halbfinal-Teilnahme fest.

In besagtem Halbfinale wartete am Sonntag erneut Rotor auf uns. Die Erinnerung an das heiße Match vom Vortag war noch sehr präsent, ebenso wie das Wissen das in diesem Match jeder Fehler fatal sein könnte. So entspann sich ein ähnliches Spiel wie am Vortrag, das bis zum Ende knapp, intensiv aber stets fair blieb. Auch diesmal hatten wir den längeren Atem und setzten uns am Ende mit 15:13 durch. Voller Spannung beobachteten wir danach das zweite Halbfinale zwischen DJ Dahlem und den Endzonis, hatten wir doch gegen beide Teams in diesem Jahr noch nicht gewinnen können. Nach einer starken Aufholjagd, die sie auch schon am ersten Wochenende mehrfach gezeigt hatten, konnten sich die DJs durchsetzen.

Nun ging es um alles. Auf keinen Fall wollten wir das Ergebnis von vor drei Jahren wiederholen, als wir uns schon einmal im Ligafinale nicht gegen ein Berliner Team durchsetzen konnten. Dieses Mal liefen die ersten Spielminuten jedoch ganz in unserem Sinne und wir konnten uns einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Mit gemischten Gefühlen kamen wir aus der Halbzeit, wussten wir doch um die Comeback-Qualitäten der DJs. Allerdings blieben wir dieses Mal konzentriert und defensivstark und bauten unseren Vorsprung stückweise aus, bis am Ende durch einen 15:9-Sieg die Meisterschaft in einer Open-Liga feststand. Die erste seit neun Jahren für Drehst'n Deckel.

 

 

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Beach Box 26./27. August 2023 – Anmeldung offen

Hallo Frisbeedeutschland,

auf www.beachbox-ultimate.de ist die Anmeldung für unser Beachturnier in Boxberg/Oberlausitz geöffnet. Ihr könnt Euch bis zum 08. Mai registrieren. Das wird Euch geboten:

Teamfees

Erwachsenen 450.- €

Junior:innen 150.- €

Playersfee/Gästefee

55.- € (35.- € ohne Camping)

Viele weitere Infos findet Ihr auf unserer

 

 

Homepage

Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen

 

 

logo.jpgErste Dresdner Stadtliga erfolgreich gestartet!

Am vergangenen Sonntag, den 12.02.2023 fand der erste Spieltag der neuen Dresdner Stadtliga statt. Ziel dieses Events war und ist es, alle Frisbeebegeisterten aus Dresden und Umgebung zusammen zu bringen und Ihnen möglichst viel gemeinsame Spielzeit und Turniererfahrung zu ermöglichen.

Dabei wurden 3 Teams aus Menschen aller Altersklassen, aus Männlein und Weiblein sowie den unterschiedlichsten Spielniveaus gebildet. Damit ergab sich ein Altersspektrum von 11 bis 54 Jahren unter den 24 Teilnehmenden.

Die Organisatoren achteten bei der Teamauswahl darauf, dass die Teams möglichst altershomogen und gleichstark aufgestellt waren. Und die Spielergebnisse spiegelten dies auch wieder: Alle Spiele waren hart umkämpft und jedes Team gewann bzw. verlor mindestens einmal.

Es wurde zweimal im Round-Robin-Modus mit einer Spielzeit von 25 Minuten gespielt. Damit konnten insgesamt 6 Spiele bestritten werden, was 130 Minuten Spielzeit entsprach.

Der Spirit war hervorragend und die Organisatoren freute es besonders, dass von vielen Spieler-innen die Rückmeldung kam, dass sich jede(r), egal welchen Spielniveaus, gleichwertig am Spiel beteiligt fühlte. Auf und neben dem Feld war die Stimmung fröhlich und wie es sich fürs Ultimate gehört, konnte man auf dem Pitch viele gelungene Aktionen, knappe Zweikämpfe, heiße Defence, sehenswerte Layouts und enge Spielergebnisse bestaunen.

Wir freuen uns schon auf den 2. Termin Ende März. Dort wird es noch ein 4. Team geben, was sich aus den Spielern zusammensetzt, die beim 1. Mal nicht dabei sein konnten.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für diesen gelungenen ersten Termin. 

Die Organisatoren Christian aka CK & Suse 

 

 

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ndercover beim Winterflug in Berlin

Mit Alex, Anja, Nataliia, Kati, Claudi, Julia, Niesel, Maria, Annika und Florence. Wir hatten mega Spiele. Knapp, heiß und anstrengend. Aber immer genau richtig geil. So haben wir uns auch ins Finale gespielt. Im Finale konnten wir in einer Aufholjagd nach der Umstellung von Zone zu Match-D und richtig schönen Highlightplays in der Offense doch noch ein richtiges Battle liefern. MAD aus München war aber zu gut, mit ihrem Mix aus Töchtern und Müttern. Eine starke Kombi aus Erfahrung, Power und eingespielt sein. Wobei sowohl Töchter als auch Mütter alles vereinten. Bei 19:20 war die Zeit vorbei und trotz Cap konnten wir keinen Ausgleich holen. Schade. Trotzdem ein gelungenes Wochenende: Essen im Goa II  mit den Deckel-Männern. 3 Stunden Tanzen im Käthe. Übernachten und Frühstücken bei Annika. Das war das eigentliche Highlight ☺️

Glückwunsch an die Deckel-Männer für den Turniersieg. Und danke an Disckick für die Turnierausrichtung! Immer wieder toll. Wir kommen immer gern. Nicht zuletzt wegen der vielen Spielzeit und dem High-Level ultimate!

 

 

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Mission Titelverteidigung: Deckel Open beim Winterflug 2023

Dreizehn (Ex-)Deckel und Ergänzungsspieler machten sich am ersten Februar Wochenende auf den Weg nach Berlin, um den Titel beim Winterflug erneut zu verteidigen. Das erste Spiel am Samstag gegen die Beagles aus Berlin war eine klare Sache: 31:12 für die Deckel. Das Team agierte sehr besonnen und es wurden kaum Fehler gemacht. Ein guter Einstieg ins Turnier. Der zweite Gegner was das 'Team Staub'. Grosse Spieler, auch das eine oder andere bekannte Gesicht. Ein enges Spiel wurde erwartet. Doch die Deckels legten los wie die Feuerwehr und konnten das Spiel souverän mit 26:16 für sich entscheiden. Als nächstes wartete ein Team der Organisatoren. Sickdick kämpfte beherzt und gab nie auf, doch am Ende stand es 27:13 für die Deckel. Das letzte Spiel des Tages ging dann gegen die Wer(f)wölfe aus Augsburg. Die Punkte wurden fleissig getraded. Mal ein Break hier, mal ein Rebreak da. Es war ein Spiel, das auf beide Seiten kippen konnte. Die Entscheidung fiel erst kurz vor Schluss und die Deckel gewannen das enge Spiel mit 17:15. Danach ging es (schon fast traditionell) zusammen mit den Frauen von Undercover zum Inder um die Ecke und dann zur Party. Hat man sich nach so einem Tag ja auch verdient.
Am Sonntag ging es los mit den KO-Spielen. Den Anfang machte das zweite Team der Veranstalter: Disckick. Vielleicht waren sie etwas länger auf der Party als die Deckel, vielleicht gab es auch andere Gründe. Die Deckel zogen souverän mit einem 28:18 Sieg ins Halbfinale ein. Dort war der Gegner Paradisco Jena. Das Spiel war hart umkämpft, keines der Teams konnte sich deutlich absetzen. Am Ende behielten die Deckel die Oberhand und gewannen mit 23:19. Es fehlte also noch ein Sieg für die erfolgreiche Titelverteidigung. Im Finale warteten einmal mehr die Ducks aus Berlin. Beide Teams zeigten ihr bestes Ultimate. Die Führung wechselte oft, beide Teams legten kurze Breakserien hin und das Spiel blieb bis zum Ende offen. Das Finale wurde auf Cap 1 gespielt, da konnte bei dem knappen Spiel noch viel passieren. Nach Ablauf der Zeit stand es 22:19 - also Spiel auf 23. Die Ducks gaben nicht auf, doch am Ende gewannen die Deckel das Spiel mit 23:20. Die Mission Titelverteidigung war also erfolgreich und kann im nächsten Jahr wiederholt werden.

 

 

 

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Deckel Open und Undercover (Deckel Frauen) starten nach langer Coronapause in die Indoor Saison 2023

Undercover - Nach langer Anreise ins weit entfernte Dortmund mit einem zwar sehr geräumigen, aber ein wenig schlecht beheizbaren Bus, kam der Großteil des Teams bereits am Freitagabend an. Für das Wochenende standen fünf Spiele in der Vorrunde an. Begonnen wurde gegen Göttinnen Göttingen, ein Spiel, bei dem sich zeigen sollte, wie gut die neue Teamkonstellation und Taktik funktionieren sollten. Zum Glück konnten wir die anfängliche Anspannung in einen sehr guten Teamspirit umwandeln, mit einem motivierenden ersten Sieg für unsere Seite. Mittags stieß dann auch Alex zu uns, der für Undercover auch nach einer 24-Stunden-Schicht kein Weg zu weit ist. Auch im zweiten Spiel des Tages konnten wir gegen Bonnsai Bonn mit einem 15:10 vom Feld gehen. Unser letztes Spiel des Tages stand nach einer mehr als reichlichen Pause gegen Aschenpottel aus Dortmund an, bei dem wir nach einem anfangs engen Spiel mit einem 15:8 zufrieden die Halle verlassen konnten.

Nach den Erfolgen des Samstags war die Motivation am Sonntag sehr hoch, auch gegen die beiden Berliner Teams siegreich zu sein. Gegen die AirPussies hatten wir das wohl spannendste Spiel des Wochenendes, bei dem ein 10:12 Rückstand bei Ende der Spielzeit noch in einen 13:12 Sieg umgewandelt werden konnte - und das nach einer von mehreren zwischenzeitlichen Defenses beim 11:12, bei der wir ein Timeout der Gegnerinnen erfolgreich nutzen konnten, um den nötigen Kampfgeist unsererseits aufzubauen. Das letzte Spiel des Tages gegen Hund Flach Werfen war so etwas wie das Finale des Wochenendes, da die beiden bis dahin ungeschlagenen Teams aufeinander trafen. Ein tolles Spiel, bei dem wir anfangs sehr gut mithalten konnten, uns dann aber letztendlich aufgrund einiger kleiner Fehler mit 8:15 geschlagen geben mussten. Nichtsdestotrotz ein tolles Wochenende, was sehr große Hoffnungen für die weiteren Spiele zuhause in Dresden macht. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch noch an Dobi, der immer sehr gute Hinweise gegeben hat und sich auch noch um die Organisation des Busses (inklusive Abliefern am Sonntagabend) gekümmert hat!

Jana

 

 

 

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Deckel Open - Ende Januar fanden in ganz Deutschland die ersten Spieltage der Deutschen Meisterschaften in den Damen- und Open-Divisionen seit drei Jahren statt.  Auch das Dresdner Open-Team schloss sich diesem Event an und schickte ein Kontingent nach Leipzig um sich eine gute Ausgangslage um die Krone in der Dritten Liga Nordost zu verschaffen.  
Los ging es am 28.01. mit einer heißen Partie gegen die Endzonis aus Rostock.  Das Spiel fand überwiegend auf Augenhöhe statt und es wurden lange Zeit die Punkte hin- und hergetradet.  Am Ende haben wir uns durch einige leichtfertige Fehler selbst um den verdienten Lohn gebracht und verloren das Spiel mit 10:15.  
Wir nutzten die Zeit bis zum nächsten Spiel mit Taktikbesprechungen, Gesellschaftsspielen und diversen Snacks, und gingen wieder neu motiviert in das zweite Match des Tages gegen Griffin's Lehre aus Greifswald.  Hier kam unsere Offence schnell ins Rollen und wir konnten auch defensiv Paroli bieten, sodass wir uns schnell eine souveräne Führung erspielten, die wir bis zum Ende nicht mehr aufgaben.  Gegen leidenschaftlich spielende Greifswalder stand am Ende ein 15:2-Sieg für uns auf dem Spielbogen. Hervorzuheben sind an dieser Stelle Michas Callahan im Anschluss an Franz' Handblock.  
Zum Abschluss des Samstags stand noch ein Match gegen DJ Dahlem aus Berlin auf dem Programm, die mit einer starken Aufholjagd gegen die Endzonis im Rücken antraten.  Dennoch gelang uns ein starker Spielbeginn, bei dem wir uns schnell mit zwei Punkten Vorsprung absetzen konnten.  Das intensiv geführte Match verlief dann lange Zeit ausgeglichen, bis die Berliner auch gegen uns ihre starken Comeback-Qualitäten auspackten. Schlussendlich verloren wir dieses Spiel noch mit 13:15.


Am Abend verstreuten wir uns in alle Himmelsrichtungen mit dem festen Vorsatz am nächsten Tag pünktlich und ausgeschlafen unser letztes Spiel gegen die Stoneheads zu bestreiten.  Das gelang uns dann auch sehr gut.  Nach einer knackigen Erwärmung, in der wir wieder auf das offenbar glücksbringende Skorpion-Element setzten, standen wir hochmotiviert auf dem Platz und zeigten die wohl konsistenteste Leistung des Wochenendes.  Wir spielten konzentriert unsere Offences zu Ende und konnten ein paar Turnover forcieren, sodass wir am Ende mit einem 15:10-Sieg vom Platz gingen.  
In circa vier Wochen steht dann das zweite, entscheidende Wochenende bei uns in der heimischen Joynext-Arena an.  Zwar haben wir uns alle Chancen auf die Aufstiegsrunde bewahrt, müssen aber noch an ein paar Stellschrauben drehen damit am Ende ein Platz auf dem Treppchen herausspringt.

Henri

 

 

 

 

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2. Dresdner Frauen- und Mädchenspieltag - FUMS

Auch zum zweiten FUMS konnten die Trainer*innen Dobi und Judith wieder zahlreiche Spielerinnen von Undercover, den Flying Blue Whales vom Gymnasium Bürgerwiese, dem Unisport Kurs der TU Dresden und weitere Gästinnen begrüßen. Nachdem alle Namensschildchen auf die Trikots geklebt waren, ging es los mit einem spielerischen „Mingle“ Warmup, bei dem die Teilnehmerinnen Laufübungen absolvierten und auf Zuruf in Dreiergruppen ein Pizzastück, Pommes in der Fritöse oder einen Mixer darstellten. Passend zu den top Bedingungen in der neuen Sporthalle der BSZ Bau und Technik wurden die typischen Indoor Würfe Overhead, Knife und Scoober verfeinert oder ganz neu gelernt und anschließend gleich in einer Übung zu einer Indoor Variante des vertikalen Stack angewendet. Hervorzuheben ist, dass die neuen Würfe besonders von den noch unerfahreneren Mitspielerinnen bemerkenswert präzise umgesetzt wurden und auch das Spiel miteinander in der zusammengewürfelten Trainingstruppe in der Übung wie auch später im Spiel harmonisierte. Zum Abschluss des Trainings bildeten sich die beiden Teams Queenfisher (weiße Trikots) und Nachtaktiv (dunkle Trikots). Es sollte sich an diesem Tag das Team Nachaktiv auf ganzer Linie durchsetzen, das die beiden Ultimate Spiele mit 5:4 und 3:2 knapp gewann und auch das Spirit Spiel „Golden Disc“ mit 3:1 Knusperflockentütchen für sich entscheiden konnte. Der Abend klang bei Muffins, Keksen, Tee und heiteren Gesprächen aus. Bis zum nächsten FUMS im Frühjahr draußen auf dem Rasen!

Judith und Dobi

 

 

 

 

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Weihnachtsspieltag in Dresden am 18.12.2022

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot der Stadt Dresden ausging, dass die letzte offizielle Trainingszeit der Deckel im Jahre 2022 am Sonntag des 4. Advents stattfinden würde.

Da machten sich auf, vom Deckel-Urgestein bis zur Unisportlerin, um in Vorahnung der bevorstehenden Festtagsvöllerei die Leibe zu ertüchtigen, ein jeder in die Weintraubenstraße 3,
auf dass sie sich erwärmten und mit viel Spaß in drei wechselnden Teams eine Vielzahl von Spielen miteinander spielten.

Und als sie erschöpft waren, kam die Zeit, dass der Glühwein erhitzt werden sollte, und die Lebkuchen gegessen. Und sie tranken und aßen im Flur, denn in der Halle war zwischen fliegenden Scheiben und flitzenden Leiben kein Platz.

Und der Vorstand trat zu ihnen und verkündete: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die dem Frisbeevolk widerfahren wird; denn auch im kommenden Jahr werden beim sonntäglichen freien Spiel jung und alt willkommen sein, dem ultimativen Scheibensport zu frönen.

 

 

 

 

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Unterstützung der Chemmnitzer U14 durch 2 Dresdner Kids bei der Quali für die deutsche Meisterschaft in Potsdam

Am Sonntag, den 18.12.2022, spielten wir in Potsdam bei der U14-Quali für die Deutsche Indoor Jugendmeisterschafft. Wir traten außer Konkurrenz an, da wir leider die neue Mixed-Regel, bei der in jedem gespielten Punkt mindestens ein Mädchen und ein Junge auf dem Spielfeld sein muss, nicht erfüllen konnten. Mit der Unterstützung von zwei Jugendspielern aus Dresden traten wir als reines Jungenteam an. Unser primäre Ziel lautete: Turniererfahrung sammeln und an die Basics halten, wie beispielsweise immer die richtige Seite beim Marking öffnen und in der Offense die Aufgaben der verschiedenen Positionen erfüllen.

Auf dem Programm standen Spiele gegen Pizza Volante aus Leipzig (stellten 2 Teams), Disckick aus Berlin und das Gastgeberteam, die Goldfingers, aus Potsdam. Auch wenn die Ergebnisse in allen Spielen deutlich zugunsten unserer Gegner*innen ausfielen, kämpften die Pebbleheads um jeden Punktgewinn - sicherlich ein Grund dafür, warum wir die Spiritwertung gewinnen konnten - erstmalig!

Die Spielergebnisse:
Disckick 2:6
Pizza B 1:7
Pizza A 0:5
Goldfingers 3:5

Dafür, dass wir dem kleinsten Kader angereist sind, haben wir bis zum Ende aufrichtig um jeden Punkt gespielt. Wir schafften es nicht immer konzentriert die richtige Seite beim Marking zu öffnen - aber es reichte dennoch immer zu genug Turnovers beim gegnerischen Team. Leider konnten wir unsere Offense nur zu selten verwerten, da die Angebote zu oft zu spät gelaufen wurden und wir dann in Hektik gerieten. Dennoch: Beim nächsten Mal werden wir für ein paar mehr Punkte in der generischen Endzone sorgen. Versprochen, wir arbeiten daran! :)

 

 

 

 

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Drehst'n Deckel Open mit 12. Platz auf dem Breslauer "Igloo" (03./04.12. 2022)

Am 3. und 4. Dezember 2022 führte der Weg des Open-Teams nach zweijähriger coronabedingter Abwesenheit wieder einmal in das schöne Breslau (Wrocław) in Polen. In der ikonischen und eher wenig beheizten Bubble am Stadion Olimpijski sollten auf Kunstrasen im 5vs5 und in den Divisionen Open und Women die besten Teams des „Igloo“ ermittelt werden.

Nachdem wir am Freitagabend eine abenteuerliche Restaurantsuche absolviert hatten und unsere Unterkunft in einem AirBNB bezogen hatten, ging es im ersten Spiel am Samstagmorgen gegen den (Spoiler) späteren Turniersieger Meowing Panthers. Wir mussten erst einmal in unser Spiel hineinfinden und verloren deutlich mit 06:15. Im zweiten Spiel gegen Lok Stoli aus Österreich lief es zunächst ähnlich, nachdem wir uns einen Vorsprung erst erarbeitet und dann wieder abgegeben hatten, starteten wir eine - für Drehst’n Deckel eher unübliche – Aufholjagd bei dem Stand von 08:11, sodass wir am Ende knapp mit 12:11 gewinnen und unsere Chancen auf den zweiten Platz im Pool wahren konnten. Leider ging dieser Plan im letzten Poolspiel gegen Disckick nicht auf. In einem regen Schlagabtausch, welcher mehr oder weniger auf Augenhöhe stattfand, blieb Disckick das coolere Team und konnte sich den Sieg mit 14:10 sichern. Somit blieb uns für den Samstag nur noch das Crossover-Spiel gegen den Zweiten aus Pool D, das Breslauer Heimteam Flow an. Nun hatten wir uns mittlerweile besser eingespielt und waren heiß auf den Einzug in den oberen Pool. In einem intensiven Spiel mit ständigem Traden ging das Spiel am Ende jedoch zugunsten von Flow aus, welches den Sieg mit 15:13 davontragen und somit das Ticket für den oberen Pool lösen konnte. Mit dieser Niederlage beendeten wir den ersten Tag des Turniers und besuchten am Abend noch den Weihnachtsmarkt und unsere Stamm-Shotbar „Czupito“, bevor wir uns auf die Party ins „Nietota“ begaben.

Am Sonntag bestritten wir unser erstes Viertelfinale im unteren Pool gegen Wrocław Południe, einem weiteren Breslauer Team, welches leider ein paar zu wenige Beine auf das Feld bringen konnte und trotz großer Gegenwehr mit 08:15 gegen uns verlor. Allerdings muss man auch hinzufügen, dass wir in diesem Spiel recht sicher und souverän auftraten. Somit spielten wir nunmehr um die Plätze 9 bis 12. Im zweiten Sonntagsspiel wartete Disckick erneut auf uns und somit bestand die Gelegenheit zur Revanche, welche wir auch nutzten. Es folgte ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, dennoch konnte Disckick das Spiel ein zweites Mal mit 14:11 für sich entscheiden. Wir waren uns aber anschließend einig, dass dies unser bestes Spiel des Turniers gewesen war. Im letzten Spiel des Wochenendes gab es noch eine Niederlage gegen das Team K.O. aus Krakau (13:15). Wie immer war das „Igloo“ ein Turnier mit hohem Unterhaltungswert und forderndem Spielniveau. Der 12. Platz geht insofern in Ordnung.

Die Ergebnisse im Überblick:

DD-Meowing Panthers 06:15
DD-Lok Stoli 12:11
DD-Disckick 10:14
DD-Flow 13:15
DD-Wrocław Południe 15:08
DD-Disckick 11:14
DD-K.O. 13:15

 

 

 

 

 

 

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DFV-Trainerlehrgang erfolgreich abgeschlossen!

Judith und Dobi haben die DFV-Trainerlizenz Stufe 1 im Ultimate Frisbee erhalten.

In zwei Kurswochen haben wir, Judith und Dobi, uns diesen Sommer und Herbst zu Ultimate Frisbee Trainier:innen ausbilden lassen. Der erste Kursteil, dessen Schwerpunkt allgemeines Scheibentraining mit Kindern und Jugendlichen war, fand im Juni 2022 auf dem Gelände der Turngemeinde in Berlin (TiB) statt. Der zweite Kursteil, bei dem dann spezifische Trainingsmethoden für Ultimate Frisbee vermittelt wurden, fand im Oktober 2022 erneut auf dem Gelände der TiB statt. Wer nun noch mehr Einzelheiten zu den zwei Kurswochen erfahren möchte ist herzlich eingeladen, noch weiter zu lesen.

Am Abend des 19. Juni fuhren wir voller Erwartungen und Vorfreude auf den Basislehrgang mit der Bahn nach Berlin. Bei unserer Ankunft in der Unterkunft im TiB waren schon einige Kursteilnehmer:innen anwesend und es wurde gleich eine Runde 'Phase 10' gespielt. Am nächsten Tag ging es um 8:30 Uhr dann mit der ersten von 60 Unterrichtseinheiten los – einer Kennenlernrunde und der Einführung in den Basiskurs. Wie wir aus der Kursübersicht entnehmen konnten, standen uns also 38 Theorie- und 22 Praxiseinheiten bevor…
Die Theorieeinheiten umfassten ein weites Spektrum von Themengebieten. Nebst allgemeiner Trainingslehre, Erster Hilfe, Organisation und Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen standen auch Themen wie Sinn im Sport, Prävention und Intervention von sexualisierter Gewalt und Kommunikation auf dem Stundenplan. In den Praxiseinheiten haben wir viel gespielt und gemacht. Dabei wurden verschiedene Scheibentypen verwendet und es durfte die ganze Woche bloss mit der schwachen Hand geworfen werden. Eine interessante Erfahrung für alle Teilnehmer:innen! Nebst Übungen und Spielformen zum Werfen und Fangen wurde uns auch praktisches Wissen für Kraft- und Koordinationstraining mir Kindern und Jugendlichen vermittelt. Und der Höhepunkt der Woche war die Ausarbeitung und Durchführung von  Zielwurf- und Teamspielen. Da die Unterrichtseinheiten jeweils bloss bis 18:15 Uhr gingen, blieb abends auch immer Zeit für gemütliches Zusammensein, einer Runde Disc Golf oder die Teilnahme an Trainings der am TiB ansässigen Frisbeeteams. So war die Woche dann auch schnell vorbei und es ging am Samstag Nachmittag wieder zurück nach Dresden. Den Koffer voller neuer Ideen und Eindrücken und dem Plan, irgendwann auch den zweiten, ultimatespezifischen Teil der Ausbildung zu absolvieren.

Wie den aufmerksamen Leser:innen aufgefallen sein wird, wurde dieser Plan dann schneller in die Tat umgesetzt als anfänglich angedacht. Denn am Abend vom 23. Oktober saßen wir schon wieder in einem Zug in Richtung Berlin, um den Ultimate Aufbaulehrgang zu besuchen. Bei der Ankunft in der Unterkunft bei der TiB waren schon einige bekannte Gesichter aus dem Basiskurs anwesend, aber auch ein paar neue Leute, welche den Basiskurs früher oder an andern Orten absolviert hatten. Wie schon beim Basiskurs ging es am Montag um 8:30 Uhr wieder mit einer Kennenlernrunde und einem Überblick über die kommende Woche los. Diesmal standen 26 Theorie- und 34 Praxiseinheiten auf dem Programm. Die Theorieeinheiten waren nun spezifischer auf Ultimate abgestimmt und befassten sich mit Trainingswissenschaft, konditionellen Faktoren, Taktik und dem Coach-sein. Die Praxiseinheiten hatten zwei Schwerpunkte: ultimatespezifische, vom Warm-Up bis zum Layout und das Bausteinkonzept. Das Bausteinkonzept besteht aus zehn Bausteinen (in etwa Lektionen) mit denen Anfänger:innen (jeden Alters) Ultimate Frisbee sukzessiv vermittelt wird. Dabei wird der Fokus auf die Offence und das Miteinander-Spielen gelegt. Da der DFV seine Lizenzen nicht einfach so vergibt, standen am Ende der Woche auch noch eine Theorieprüfung und Lehrproben an. Offensichtlich haben wir die Theorieprüfung erfolgreich bestanden und unsere Lehrproben haben wir beide mit einer Top-Drei Bewertung abgelegt. Ausser bei der Prüfung war die Stimmung am Abend wieder sehr locker. Es konnte wieder mit den lokalen Teams mittrainiert werden, an einem Abend konnten auch Spiele der Berliner Fall-League geschaut (und analysiert) werden. Es wurde auch oft bei einem Clausthaler Naturtrüb oder einer Mate 'exploding Kittens' gespielt. Auch der zweite Kurs ging viel zu schnell vorbei und am Samstag erhielten alle 11 Teilnehmer:innen zum Abschluss des Kurses von Jörg Benner die DFV-Lizenz Stufe 1 im Ultimate Frisbee.

Wir möchten uns beim Verein bedanken, dass er uns die Möglichkeit gegeben hat, diese Ausbildung zu machen und wir hoffen, dass wir mit dem erlernten Wissen in den Verein tragen, die Qualität der Trainings erhöhen und den Verein allgemein voran bringen können.

Bis bald im Training

Judith und Dobi

 

 

 

 

 

 

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Erster Dresdner Frauen- und Mädchenspieltag

Das erste dresdenweite Zusammentreffen von FrisbeespielerINNEN fand am 20.11.2022 in der Turnhalle des Romain-Rolland „RoRo“ Gymnasiums statt. Über 20 Frauen und Mädchen aus den Teams Undercover (Frauenteam von Drehst’n Deckel e.V.), Unisport TU Dresden und Flying Bluehwhales (AG Team des Gymnasiums Bürgerwiese) kamen zu einer Trainingseinheit unter der Leitung von Judith und Dobi zusammen. Nach einer kurzen Begrüßung, einem gemeinsamen Warmup und Einwerfen mit einer bisher unbekannten Partnerin absolvierten die Teilnehmerinnen den 4-Lines Drill. Eine kollektive und viele individuelle Leistungssteigerungen waren im Verlauf der Übung zu beobachten und dies nicht zuletzt, weil in einem wohlwollenden Klima die erfahreneren Spielerinnen viele Tipps für die jüngeren mitgebracht hatten. Das Ende der Trainingseinheit bestand aus einem Scrimmage aus zwei gemischten Teams: „Team Elsa“ (weiße Trikots) und „Buntspechte“ (bunte Trikots). Im Anschluss kamen die Frauen und Mädchen bei selbstgebackenem Kuchen und mitgebrachten Getränken im Gang der Turnhalle ins Gespräch. Einige der jugendlichen Teilnehmerinnen blieben sogar noch zum freien Mixed Spiel von Drehst’n Deckel. Fazit: Ein gelungener Start eines neuen Trainingsformats mit vielen glücklichen Teilnehmerinnen und Trainer*innen. Wir freuen uns auf das nächste Mal!

Dobi und Judith

 

 

 

 

 

 

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Kinder- und Jugendspieltag in Leipzig

Hallo in die Runde,

ich war zum Buß- und Bettag mit 2 Kids und 1 Mama zum Kinder- und Jugendspieltag in Leipzig und wollte dazu ein kleines Resumee geben.
Pünktlich um 10 waren 25 U14-Kinder bereit für sportliche Frisbeeaktivitäten in der schönen HTWK-Halle in Leipzig-Connewitz. Nach einer kurzen Erwärmung und der Einteilung in 6 Teams, wurde zunächst auf 3 Kleinfeldern 3-3 Ultimate gezockt. Dann gab es eine kleine Pause, in der ein größeres Feld aufgebaut wurde, wo die Kinder dann in 3 Teams 5-5 spielen konnten.
In der Mittagspause wurde sich ordentlich am kleinen Buffet eingedeckt (toll, wie viele Kinder Kuchen, Muffins oder andere Leckereien mitgebracht haben) und die Kids hatten die Möglichkeit den Jugendlichen beim Zocken zuzuschauen, die nämlich inzwischen eingetrudelt waren.
Im Anschluss wurden nochmal 4 Teams eingeteilt und es wurde nochmal 4-4 gespielt.
Im  Abschlusskreis gab es viele positive Rückmeldungen der Kids und natürlich eine motivierende Ansprache der Trainer.
Die Dresdner Kids waren schön platt nach soviel Ultimate, wollten aber total euphorisiert schon den nächsten Termin für einen Kinderspieltreff wíssen. Die Spiele der U17 und U20 am Nachmittag haben die beiden auch ganz schön beeindruckt und sicherlich angespornt, dran zu bleiben.
Ich war beeindruckt, mit welcher Energie und Ausdauer die Kids nach jeder Scheibe flitzten und mit Biss und krassem Engagement sowohl in Offence und Defence für ihr Team kämpften. Dabei waren die Kids in ihren Teams unheimlich fair zueinander, bezogen jeden mit ein und achteten fast völlig eigenständig darauf, dass jeder im Team gleichwertig am Spiel beteiligt war.
Was mich persönlich total baff gemacht hat, wie die Jugendspieler von Leipzig fast allein die komplette Orga für den Kidstag übernommen haben. Sie leiteten die Erwärmung, bauten Felder auf und ab, teilten die Teams relativ gleichstark ein, behielten den Überblick über die Zeitslots und welche Teams wann gegeneinander spielen und sorgten dafür, dass jede Kidsmannschaft von einem Coach betreut wurde. Wenn ich daran denke, wie ich mit 17 drauf war - einfach nur ein großes Wow für diese tollen Persönlichkeiten! Auch ist es immer wieder schön, die Gespräche unter Eltern mitzubekommen, wie entspannt, fair und motivierend die Stimmung auf Frisbeeevents empfunden wird.
Also ihr Lieben, seid das nächste Mal dabei - es lohnt sich!

Es grüßt die Suse (i.A. der Kindertrainer)

Jugendspieltag am 09.07.2022 in Dresden

Kurz vor den Sommerferien stand für den Frisbee-Nachwuchs ein Highlight auf dem Programm: Jugendspieltag (U15) in Dresden! Der Einladung waren Pizza Volante aus Leipzig, die Pebbleheads aus Chemnitz und DJ Dahlem aus Berlin (mit Unterstützung von Disckick) gefolgt. Dazu kamen zwei Teams aus Dresden, die sich aus dem Verein und der Frisbee-AG am Gymnasium Bürgerwiese zusammensetzten. Nach dem gemeinsamen Warm-up hatten sich die ersten (und einzigen) Regenwolken des Tages verzogen und das Turnier konnte beginnen. Im Format Round Robin spielte jedes Team einmal gegen jedes andere Team. Der starke Wind machte es den Kids nicht leicht, aber die Zuschauer*innen konnten sich trotzdem über sehenswerte Spielzüge, tolle Würfe, eine starke Verteidigung und jede Menge guten Spirit freuen. Letzterer wurde mit der Vergabe von Armbändern an den/die Spieler*in des anderen Teams mit dem besten Spirit zelebriert. Dabei hatte jedes Team eine ganz eigene Zeremonie: von ehrfürchtigen Kniefällen bis hin zu Ritterschlägen war alles dabei. Die meisten Spiele waren sehr eng und wurden teilweise erst mit dem letzten Punkt entschieden. Am Ende des Vormittags durften sich alle über einen süßen Preis und Pizza Volante mit drei Siegen und nur einer knappen Niederlage über den Turniersieg freuen.

In der Mittagspause wurde das üppige und reichhaltige Buffet in Angriff genommen. Nach kurzer Regenerationszeit war aber schnell klar: Die Kids hatten noch lange nicht genug und wollten unbedingt weiter zocken. Für ein HAT-Turnier wurden daraufhin 8 neue Teams zusammengewürfelt, kleinere Felder (4 vs. 4) aufgebaut und schnell ein Spielplan entworfen. Es war super zu sehen, wie die Jugendlichen, die vorher noch nie zusammen gespielt hatten, auf und neben dem Feld miteinander harmonierten. Jedes Team konnte sich in drei Spielen nochmal richtig auspowern und ausprobieren. Die Kids mit dem besten Spirit im HAT-Turnier waren danach nur unschwer an tierischen Rubbeltattoos im Gesicht zu erkennen. Nach einer erneuten Siegerehrung durfte sich das Gewinnerteam über freie Auswahl an der Frisbeekleidertauschbörse freuen, dankenswerterweise gesponsort von einigen Deckel-Spieler*innen. Die restlichen Shirts und Hosen wurden dann im Losverfahren unter allen anderen vergeben.

Letztlich war es ein wahnsinnig schöner Tag, an dem alle einfach nur Spaß an der Scheibe hatten. Mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck und jeder Menge Motivation für die nächsten Trainings und Turniere wurde die Heimreise angetreten. Der Jugendspieltag war ein voller Erfolg. Nächstes Mal dann mit Motto, Showgame und Limo-Race.

Das große Dorfturnier am 9./10.07.2022 in Großkugel

Die Hallunken haben für das Hütchen zum „großen Dorfturnier“ nach Großkugel bei Halle insgesamt 14 Teams eingeladen. Ein Großteil der Deckel ist erst am Samstag angereist und trotzdem haben wir es geschafft, dass alle pünktlich zum ersten Spiel auf dem Spielfeld standen. 
In der Vorrunde am Samstag mussten wir sechs Matches bestreiten, welche die Deckel alle gewinnen konnten und damit als Gruppensieger feststanden. Hier die Ergebnisse im Überblick:

10:9 vs Pulldrop Delitzsch 
11:8 vs Ars Ludendi 
10:8 vs Hallunken
14:1 vs DJ Dahlem
8:7 vs Pizza Volante
11:4 vs Parkscheiben 

Besonders erwähnenswert ist, dass wir in unserer Mittagspause an einem neuen Punktecheer gearbeitet haben, welcher dann das ganze Wochenende über den Platz ertönte. Beim Beerrace hat es trotz hervorragendem Einsatz leider nur zu einem 13. Platz gereicht.  
Am Abend gab es zusammen mit den anderen Teams Abendessen direkt auf dem Platz Abendessen und später wurde natürlich noch gefeiert. 

Am Sonntag ging es im Viertelfinale gegen „Hund Flach Werfen“ aus Berlin. Dieses Spiel konnten wir mit einer sehr sauberen Offence, welche jeden Turn der Hunde bestrafte, mit 14:1 für uns entscheiden.
Im Halbfinale ging es wieder gegen Pizza Volante aus Leipzig. Das Spiel war ähnlich heiß und knapp wie am Vortag. Auf beiden Seiten wurden hervorragende Aktionen in der Offense und Defense gezeigt und auch diesmal konnten wir uns mit 8:6 durchsetzen.
Damit standen die Deckel im Finale und für uns sollte der erste Gegner des Wochenendes auch der letzte sein: Es ging noch einmal gegen Pulldrop Delitzsch. Wir erwischten einen ganz starken Start und führten mit 4:0. Doch dann packte Delitzsch die Zone aus und uns unterliefen einige Flüchtigkeitsfehler, die Delitzsch zum Herankommen nutzte. Mit dem Ablauf der Zeit scorte Delitzsch zum 6:6, womit es in den Universe ging. Mit der Offense startend haben wir uns dann auf unsere starken Handlermovements verlassen und konnten das Spiel für uns entscheiden. Damit haben die Deckel den ersten Turniersieg im Jahr 2022 klargemacht! 
Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei den Hallunken für die Ausrichtung dieses „Festes“ und freuen uns schon auf den nächsten Besuch in Großkugel.

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Marximal am 02./03.07.2022 in Chemnitz

Unter dem Motto "Hau den Karl - Rummel auf der Altendorfer Wiese" wurde in diesem Jahr das Marximal in Chemnitz im üblichen Format, 5v5 loose mixed, ausgerichtet.  Ein familienfreundlicher Spielplan ermöglichte eine entspannte Anreise, sodass wir rechtzeitig da und bereit für die Spiele waren.  Los ging's gegen die gastgebenden Stoneheads.  Wir sind ganz ordentlich ins Spiel gestartet, haben uns aber auch ein paar unnötige Drops erlaubt.  Durch gute Defence-Arbeit und eine souveräne Lufthoheit erspielten wir am Ende einen (etwas zu deutlichen) 17:3-Erfolg.  Es gab übrigens keinen Hard Cap, es wurde gespielt bis der End-Jingle verklang.  

In der folgenden Spielpause haben wir die aufgebauten Rummelattraktionen begutachtet, und insbesondere an der Losbude mehrere Preise (unter anderem den Hauptgewinn) abgeräumt.  Dann ging es gegen Rotor wieder auf's Feld.  Wir gestalteten unsere Offence etwas sicherer als im ersten Spiel und haben erneut durch eine gute Defence einige Breaks geholt, sodass wir am Ende erfolgreich 15:8 vom Feld gingen.  

Im letzten Pool-Spiel ging es also gegen die Knights in Tights um den Gruppensieg.  Dieses Duell gab es schon im letzten Jahr, wenn auch auf beiden Seiten in anderer Besetzung.  Wir lieferten uns ein heißes Duell, tradeten die Punkte hin und her, aber keinem Team gelang es so richtig einen nennenswerten Vorsprung herauszuspielen.  Mal lagen wir zwei Punkte vorn, mal die Ritter.  So ging es bis zum 5-Minuten-Jingle.  Danach kassierten wir zwei fatale Breaks, und konnten diesen Rückstand nicht wieder wettmachen und verloren mit 10:14.  

Der zweiten Platz im Pool bescherte uns ein weiteres Spiel am Samstag, gegen die Wurfkultur aus Bamberg.  Auch dieses Matchup gab es im letzten Jahr schon.  Wieder waren die Bamberger sehr wurf- und fangsicher und zogen schnell mit 0:6 davon.  Dann bekamen wir endlich einen Fuß in die Tür, und erzielten selbst die ersten Punkte.  Nichtsdestotrotz stand es nach Erklingen des End-Jingles 6:11 gegen uns.  Bei den Platzierungsspielen wurde allerdings mit Cap+1 gespielt, sodass es auf dem siedend heißen Kunstrasen noch munter weiter ging.  Wir packten jetzt eine Defence aus von der sich selbst der Rasen temperaturtechnisch noch eine Scheibe abschneiden konnte (und das am Sonntag dann auch tat), und erspielten so Punkt um Punkt.  Schlussendlich verloren wir zwar mit 10:12, haben aber auf jeden Fall für ein leichtes Nervenflattern bei den Bambergern gesorgt.  

Nach einem unterhaltsamen Beer-Race konnten wir endlich duschen und uns mit der Abendgestaltung auseinandersetzen.  Ein Teil des Teams kehrte nach Dresden zurück, die anderen blieben in Chemnitz.  Nach einer abenteuerlichen, weil unnötig komplizierten und schlussendlich erfolglosen, Essensbestellung, ließen wir den Tag mit Pizzas am Zeltplatz ausklingen.  Die Party war wie üblich stimmungsvoll und ausgelassen: DJ Polylux at his Best.  

Der Sonntag begann dann so, wie der Samstag endete: mit kochendem Bodenbelag und Pizza.  Im zweiten Platzierungsspiel ging es nämlich gegen Pizza Volante aus Leipzig.  Sie überzeugten wie üblich mit ihrer Agilität, der wir aber auch einiges entgegen zu setzen hatten.  Der Score blieb das ganze Spiel über knapp, auch wenn uns am Ende wieder etwas die Luft ausging.  10:12 verloren wir auch dieses Spiel.  
Im abschließenden Platzierungsspiel ging es also um Platz 7 und wir trafen auf DJ Dahlem aus Berlin.  Man merkte beiden Teams an, dass man am Ende eines intensiven Wochenendes angekommen war, es gab diverse Drops aber wenige Breaks.  Passenderweise wurde das Spiel im Universe entschieden.  Leider zogen wir auch hier mit 9:10 den Kürzeren und landeten schließlich auf dem achten Platz.  
Im Finale trafen übrigens Next Gen aus Nürnberg auf die Knights in Tights.  Nach dem Beer Race und dem Spiritpreis konnten sich die Nürnberger auch die Turniertrophäe sichern.  

Alles in allem war es ein großartiges, von den Chemnitzern hervorragend ausgerichtetes, Turnierwochenende von dem wir mit vielen guten Erinnerungen und mehreren Ohrwürmern zurückkehren.  
 

 

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Et hät noch immer jod jejange - Erstes Wochenende der Open DM (2. Liga Nord) in Köln (11./12. Juni 2022)

Der Deckel Pläne fest waren:
Sie, die die Scheibe lieben,
Sah man jüngst nach West fahren -
Auf nach Köln!
Die Gegner pie-zu-sacken,
Auf nach Köln!
Beim Ehrgeiz sie zu packen.
Doch ach! Manchmal gehen auch die schönsten Pläne nicht auf,
und man verliert das ein oder andre Spiel.
Lässt sichs auf schlappe Leibe schieben?
Wer weiß. Ich weiß woran es nicht lag: Zusammenhalt und Stil.

 

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Erstes Wochenende der Mixed DM (3. Liga NO) in Leipzig (28./29. Mai 2022)

Am letzten Samstagmorgen im Mai 2022 begaben wir uns in das nahe Leipzig bei sommerlich kühlen zehn Grad Außentemperatur. Dennoch waren wir natürlich heiß auf die kommenden Spiele und eines der ersten, für uns ernsteren, Turniere im Frisbeejahr 2022. Nach schneller Kennenlernrunde und einem gemeinschaftsförderndem Warm-up durch TWP ging es im ersten Spiel gleich gegen die GastgeberInnen Pizza Volante Leipzig. Wir hatten Mühe ins Spiel zu kommen und einen gemeinsamen Rhythmus zu finden, wohingegen die Pizzen sicher und solide ihr Spiel mit viel Laufarbeit durchbrachten und am Ende aufgrund zäher Defenses auf beiden Seiten das Spiel 7:14 für sich entschieden. Im zweiten Spiel des Tages am Nachmittag gegen die Goldfingers kamen wir anfangs deutlich besser ins Spiel und blieben die erste halbe Stunde gleichauf was Punktestand und Spielverlauf anging. In der zweiten Hälfte wurde es noch etwas windiger und regnerischer, wodurch wir zu viele Drops und Turnover zuließen. Dies nutzten die PotsdamerInnen, konnten punktemäßig davonziehen und einen Sieg mit Endstand von 14:8 für sich davontragen. Wir werteten die Spiele des Samstags intern ausgiebig aus, aßen dank unseres Gastro-Beauftragten sehr lecker in Connewitz und schauten abends noch in kleinen Ründchen das Champions-Leaguefinale oder in den Leipziger Nachthimmel.

Ausgeruht und dank tollem Frühstück der Gastgeber ging es am Sonntag mit einigen neuen Gesichtern auf in die nächsten Spiele. Im Spiel gegen DJ Dahlem zahlte sich die Nachbesprechung und das tolle Coaching unserer TrainerInnen aus und wir konnten mit viel Kampfgeist und soliden Pässen das Spiel letztendlich 15:10 gewinnen. Im letzten Spiel des Tages ging es gegen Hucks II aus Berlin, diesmal mit dem ehemaligen Dresdner Scheibenvirtuosen Maik im Kader. Dennoch schenkten wir uns gegenseitig nichts und beide Seiten versuchten durch ausgefeilte Zonen-Verteidigungen und lange Pässe die entscheidenden Punkte zu generieren. Es war ein packendes Spiel, bei den letzten Punkten überschattet von der Verletzung unseres Sonntags-Jokers Hagen. Erschöpft und etwas aus dem Konzept ging dieses Spiel an die Hucks II mit Endstand 15:9. Insbesondere im letzten Spiel zeigte sich auch der tolle Spirit des Turniers, wo jeder und jede aufeinander Rücksicht nahm und dennoch alles auf dem Platz gab was in den Waden steckte.

Zusammenfassend freuten wir uns über die erfolgreiche Teilnahme, die steile Lernkurve bei den neuen Teammitgliedern und versuchen im Training noch mehr Konsistenz aufzubauen für ein tolles, vor uns liegendes Frisbeejahr ohne allzu große Pandemie-Einschränkungen. Um am zweiten Turnierwochenende im September vorne mit dabei zu sein.

 

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Trainingsspiel gegen "Wizards of Ost" am 26.  Februar 2022 in Dresden
 

Am Wochenende veranstaltete das Masters Mixed Regionalteam "Wizards of Ost" ein Vorbereitungswochenende in Dresden für die diesjährige EMUCC in Breslau. Im Zuge dessen wurden wir am Samstagabend zu einem Trainingsspiel eingeladen. Gespielt wurde auf 17 mit einem Timecap von 90 min.
Bei noch sehr winterlichen Temperaturen starteten die Wizards sehr konzentriert, bestraften unsere Fehler eiskalt und wir lagen schnell mit 0:3 hinten. Im Laufe der ersten Halbzeit konnten wir unsere Offense besser durchbringen und tradeten mit den Wizards bis zum 6:9 in die Halbzeit. In dieser beschlossen wir auf eine Zonenverteidigung umzustellen, was uns direkt zwei Breaks und damit auf 8:9 heranbrachte. Nach einem Timeout kamen die Wizards besser mit der Zone zurecht und so stand es nach 90 min 13:14 für die Wizards. Wir kassierten noch ein ärgerlichen Break und so stand es 13:15 und es ging auf 16. Unsere nächste Offense brachten wir sicher durch und holten uns auch noch das Break für den Universe. Mit unserer Zone konnten wir die entscheidende Defense holen und das Spiel mit 16:15 für uns entscheiden.
Wir bedanken uns bei den Wizards für das heiße Spiel und wünschen ihnen viel Erfolg bei der EMUCC und vielleicht sieht man sich ja vorher noch einmal zu einem weiteren Trainingsspiel. Bis dahin sind wir alle schon in froher Erwartung auf die bald startende Outdoorsaison.

 

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Open DM 11./12.9.2021 in Bonn

Der Restart der Deutschen Meisterschaften gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Trotz einer langen Anfahrt, kurzen Nacht und einem holprigen Beginn mit 4 Punkten Rückstand konnten wir das Spiel gegen Hard2Fish auf Augenhöhe führen. Nach der Halbzeit konnten wir bis auf 1 Punkt rangekommen. In der Defense haben wir keine leichten Pässe zugelassen. In der Offense taten wir uns gegen die Man Defense der Hamburger deutlich schwerer als gegen ihre Zonenverteidigung und mussten uns schließlich 13:15 geschlagen geben.

Spiel 2 gegen Bonnsai ist so schnell zusammengefasst wie es dauerte. Die Gastgeber waren physisch überlegen und konnten viele gefährliche und erfolgreiche Würfe an den Mann bringen. Wir waren sowohl defensiv als auch offensiv nahezu chancenlos. 7:15 Bonn.

In das dritte und letzte Spiel am Samstag gegen Frisbee Family sind wir gut gestartet. Einstudierte Spielzüge haben besser funktioniert und Läufe waren besser abgestimmt. Mit aufkommendem Wind haben wir auch Zonen-Verteidigung eingebaut und unserem Gegner phasenweise das Leben schwer gemacht. Mit zunehmender Spieldauer hat man uns die geringere Spieleranzahl, die lange Anfahrt und die kurze Nacht dennoch angemerkt. Das intensive Spiel konnte Düsseldorf mit 10:15 für sich entscheiden.

Trotz eines stärkenden Abendessens und einer erholsameren Nacht konnten wir im ersten Spiel am Sonntag den Funatics nicht viel entgegensetzen. Unsere Beine wurden von Minute zu Minute schwerer und die Konzentration ließ nach, was zu vielen unnötige Fehlern führte, die unser Gegner aus Hannover knallhart bestrafte. Vorzeitiger KO durch ein 8:15.

Aufgrund eines positiven Covid-Tests eines Kölner Spielers wurde demokratisch abgestimmt und entschieden, das Spiel gegen Frühsport sicherheitshalber und vernünftigerweise abzusagen und die Heimreise früher anzutreten.

 

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Minimal am 28./29.08. 2021 in Chemnitz

Nach knapp anderthalb Jahren pandemiebedingter Zwangspause wurden in den letzten Woche endlich wieder einige Turniere ausgerichtet.  So auch das traditionelle Marximal unserer lieben Nachbarn aus Chemnitz.  Wegen der allgemeinen Planungsunsicherheit lief es dieses Jahr jedoch unter dem Namen "Minimal": alles war ein bisschen kleiner (die Felder, die Biervorräte, die Team-Challenges,...). Umso größer war dafür unsere Vorfreude (und wohl auch die aller anderen).  
Und so machten wir uns auf zu feinstem Kleinfeld-Ultimate, 5v5 loose mixed.  Das Wetter machte in den Tagen vor dem Turnier nicht den allerbesten Eindruck, niedrige Temperaturen und hohe Niederschlagsmengen sorgten für einige Bedenken, änderten aber nichts an der guten Laune.  Tatsächlich fanden die Spiele dadurch ausschließlich auf Kunstrasen statt; die Felder waren also noch minimaler als ursprünglich geplant---wie passend.

Wir begannen das Turnier am Samstag früh gegen Paradisco Jena. Unerwarteterweise regnete es nicht, und wir konnten einen guten Flow entwickeln, sodass wir relativ souverän durch das Spiel gingen.  Auch defensiv waren wir ganz gut aufgestellt und gewannen schließlich mit 16:9.  
Im zweiten Spiel erwarteten uns die Pick-Heads, ein deutschlandweites Pick-Up Team, sowie einige Regenwolken.  Der Niederschlag war zwar angekündigt, stellte uns aber dennoch vor einige Herausforderungen und sorgte für viele unnötige Drops.  Insgesamt verloren wir etwas den Faden, brachten unsere Offense immer nur bis kurz vor die Endzone, während die Pick-Heads jeden Fehler gnadenlos bestraften.  Am Ende stand eine deutliche 6:16-Niederlage auf dem Scoreboard.  
Nach dem Mittag stand ein episches Gefecht mit den schicken Knights in Tights auf dem Programm.  Wir hatten uns wieder etwas gefangen, sodass das Spiel im Großen und Ganzen recht ausgeglichen verlief.  Wir konnten bis zum 5-Minuten-Jingle etwa einen Gleichstand halten, ließen dann am Ende aber ein, zwei Breaks zu viel zu und verloren mit 7:10.  
Den Tagesabschluss bildete das Spiel gegen die Wurfkultur aus Bamberg.  Man merkte relativ schnell, dass sie gut eingespielt und wir recht machtlos gegen präzis ausgeführte Overheads von einer Endzone in die andere waren.  Dennoch gelangen uns ein paar schöne Spielzüge, es wurde aber ein deutliches 7:19.
Nach Beer-Race und Zeltaufbau trafen wir uns zum gemeinsamen Abendmahl beim Inder.  Da wir die Team-Challenge gemeinsam mit den Hallunken gewannen, holten wir uns auf der Party die Belohnung an der Bar ab: einmal Gisela für alle!  

Am Sonntag stand dann gleich das erste Spiel auf dem Programm: unsere Gegner hießen Kiel2 mit freundlicher Unterstützung von Discount.  Wir konnten zwar eine souveräne 1:0-Führung herausarbeiten, ließen dann aber elf gegnerische Punkte unbeantwortet.  Ob wir zu lange oder nicht lang genug auf der Party waren, blieb letztendlich ebenfalls unbeantwortet.  Gegen Ende des Spiels haben wir uns dann wieder zusammengefunden, und konnten den Schaden etwas begrenzen: 7:18 war das Resultat.
Im letzten Poolspiel trafen wir auf enerGi aus Gießen.  Mit guter Sideline-Unterstützung und richtig Feuer im Team tradeten wir uns durch das Spiel.  Es ging hin und her, viele gute Defenses, spektakuläre Catches und Layouts auf beiden Seiten sorgten für einen 13:13-Endstand und ein breites Grinsen auf allen Gesichtern.  So hatten wir doch noch einen tollen Abschluss der Vorrunde, auch wenn es "nur" zu Platz 6 (von 7) in unserem Pool reichte.  
Damit blieb noch das Platzierungsspiel um Platz 11 gegen die AirPussies.  Wir konnten den Schwung und das Feuer aus dem vorigen Spiel mitnehmen und beendeten das Turnier mit einem 17:9-Sieg auf Platz 11.  

Übrigens: zum Finale schien sogar die Sonne.  Dort trafen sich MINT und die Wurfkultur und lieferten sich ein spannendes, ausgeglichenes Spiel das erst im Universe (zugunsten von MINT) entschieden wurde.  Glücklich und geschafft fuhren wir wieder heim.  

 

 

Minimal 2021

 

Minimal 2021

 

 

Bericht vom Spieltag in Chemnitz, 12.09.2020

Jakob Lindenthal

Zum ersten Mal seit Beginn der Coronavirus-Pandemie hatte ein Team von Drehst`n Deckel die Gelegenheit, sich wieder mit anderen Ultimate-Teams zu messen. Die Chemnitzer Stoneheads luden zu einem Spieltag ein, zu dem die Ratisbona Eagles (Regensburg), zwei Stonehead-Teams und unser recht spontan zusammengewürfeltes Team aus Dresden anreisten. Zunächst spielten alle in drei Spielen gegen alle. Dabei gelangen uns zwei klare Siege gegen die beiden Stonehead-Teams, allerdings waren wir mit der Zone-Defense der Eagles zunächst so überfordert, dass uns dies eine klare Niederlage bescherte. Im Finale trafen wir dann erneut auf Regensburg und waren diesmal etwas besser vorbereitet. Trotz hohen Einsatzes unseres Teams und nun deutlich routinierterem Spiel gerieten wir aber 7:12 in Rückstand, den wir auf 10:12 verkürzen konnten. Im Soft Cap ging das Spiel aber dann 10:13 an die Eagles, die Sieger des kleinen Trainingsturniers. Nach der langen Pause waren alle Teams sehr dankbar, wieder eine Gelegenheit zum Spielen abseits des eigenen Trainings zu haben, weshalb wir den Stoneheads sehr dankbar sind für die Organisation dieses Spieltags. Unser Team hat auf dem Spieltag einen sehr guten Einsatz an den Tag gelegt und einiges an Spielroutine zugelegt und wir hoffen, mit diesem Commitment als Grundlage erfolgreich die weiterem Trainings im Herbst und Winter zu bestreiten.

 

 

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22. Lange Nacht der Stollen (22./23.02.2020)

Am letzten echten Februarwochenende des Jahres 2020 fand die alljährliche Lange Nacht der Stollen hier in Dresden statt.  Im 25. Jahr der Vereinsgeschichte war es die nunmehr 22. Ausgabe dieses Turniers, und somit ein besonderes Ereignis.  Die patentierte Lostrommel spuckte neben den gastgebenden Deckels Mannschaften aus ganz Deutschland aus.  Den weitesten Anreiseweg hatten dabei die Teams aus Greifswald und Lüneburg, knapp vor Göttingen.  Nach einem spannenden Indoor-Großfeld-Experiment mit sieben Spielenden pro Line im letzten Jahr kehrte man dieses Jahr wieder zum klassischen 5v5-Indoor zurück.  

Unterteilt in Früh- und Spätpool begann das Turnier am Samstag mit zwei Sechserpools, die im Round-Robin-Modus gespielt wurden, wobei sich hier schon klare Favoriten auf den Turniersieg herauskristallisierten.  PullDrop Delitzsch und die Wiedercowers aus Lüneburg landeten in ihren Pools ohne Niederlage ganz oben, und bildeten jeweils gemeinsam mit den zweit- und drittbesten Teams ihres Pools den Finalpool.  Die verbleibenden sechs Teams machten im Platzierungspool die übrigen Plätze unter sich aus.

In diesem Platzierungspool landete auch das Deckel-Team, das mit zwei knappen (jeweils 7:8 gegen Allerlei und Discount) und einer deutlichen Niederlage (3:12 gegen PullDrop), sowie zwei Siegen (7:4 gegen Paradisco und 9:8 gegen die Stoneheads) auf dem vierten Platz des Frühpools landeten.  Insgesamt war es eine solide Teamleistung, mit letztlich ein paar Fehlern und Turnovers zu viel.  Nichtsdestotrotz gab es sehenswerte Give-and-Go-Punkte, eine druckvolle Zonenverteidigung und auch immer mal wieder einen platzierten langen Pass in die Endzone.  

Beim mitternächtlichen BeerRace, das von den Teams eine Mischung aus Athletik, Saugfähigkeit und Geschichtswissen abverlangte, konnte sich schließlich Paradisco durchsetzen.  Überhaupt war die Party im kurzfristig umfunktionierten Zalari HQ gut besucht.  Zur Partyqueen wurde um 4:30 Charlie aus Magdeburg gekürt.

Am Sonntag wurden ab 9 Uhr die Final- und Platzierungsspiele ausgetragen, auch hier wieder im Round-Robin-Modus.  Die Deckels tauchten in etwas veränderter Formation auf, und konnten alle Spiele für sich entscheiden (9:5 gegen Schleudertrauma, 9:4 gegen Greifswald und 11:3 gegen die Saxy Divers).  Damit beendeten sie das Turnier auf dem siebten Platz.  Aufgrund des Rundensystems gab es kein klassisches Finalspiel, sodass, zumindest theoretisch, alle Teams des Finalpools noch hätten gewinnen können.  Letztlich bestätigte sich aber die Tendenz des Vortages, und das vorgezogene Finale zwischen PullDrop und den Wiedercowers fand bereits kurz nach dem Mittag statt.  Dieses konnten die Delitzscher für sich entscheiden, und landeten mit acht Siegen und einer Punktedifferenz von +52 auf dem ersten Platz.  Außerdem komplettierten sie ihre Trophäensammlung mit dem Spiritpreis.  Die weiteren Platzierungen lauteten wie folgt.

1. PullDrop Delitzsch
2. Wiedercowers Lüneburg
3. Discount
4. DiscUrs
5. Leipziger Allerlei
6. Göttinger 7
7. Drehst'n Deckel
8. Saxy Divers
9. Stoneheads Chemnitz
10. Schleudertrauma Magdeburg
11. Griffin's Lehre
12. Paradisco Jena

Igloo 2019

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Nach ein-jähriger Abstinenz präsentierte sich das Dresdner Team wieder großartig in der Bubble Halle von Polen. Das erste Spiel ging unglücklich verloren. Nach einem sehr gutem Auftakt konnte die Konzentration in den letzten Minuten leider nicht hoch gehalten werden. "Eines meiner besten Spiele mit Dresden", berichtet trotzdem glücklich ein großgewachsener Deckelspieler nach der 8:10 Niederlage gegen KWR Knury.

In der Luft stark überlegen war es bis kurz nach der Halbzeit ein sehr ausgeglichenes Spiel zwischen den Deckels und den Flow Juniors im zweitem Spiel. Doch das Alter sowie die Erfahrung der Deckels brachten ein auf dem Papier sicheres Ergebnis hervor. Dresden gewinnt 15:8.

"Perfektes Spiel!" Deckel 7: DiscKick 17. Die Punkte fielen den Berlinern nicht so einfach wie der Punktestand vermuten lässt. Die
Dresdner boten alles an taktischem und spielerischem Geschick auf was sie zu bieten hatten, doch die Berliner waren einfach auf einem viel besserem Level.

Die Deckels, mit Verstärkung aus Halle, spielten auch am zweiten Spieltag furios auf. Mit einer Niederlage im letzten Spiel am Samstag durfte der Wecker die tapferen Deckelz wieder in aller Früh zum Warmup rufen. Mit vielen schönen Aktionen wurden zwei Spiele gewonnen. Ein Spieg gegen das polnische Heimteam und den zweiten Sieg gegen die Fyling Rabbits aus Brüssel, leider ging aber auch ein Spiel gegen ein anderes polnische Team im Univers verloren. Ein wirklich hart erkämpfter 13ter Platz. Herzlichen Glückwunsch.

Gute und schnelle Genesungswünsche gehen raus an Josh und den leider langzeitverletzten Marc!

Buß- und Bet-Bericht

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In sächsischer Tradition lud Drehst'n Deckel auch dieses Jahr wieder zum Buß- und Bettagsturnier nach Dresden ein. Zum zweiten Mal in der Form eines Hat-Turniers für junge und jüngste Frisbeespieler. Ca. 50 Spielerinnnen und Spieler aus Sachsen - andere wären auch gerne gekommen, hätten sie freigehabt - vesammelten sich für den Tag in der schönen modernen Halle des RoRo-Gymnasiums. 6 Teams wurden aus den Anwesenden gebildet, und am Ende des Tages standen die Vieraugen als Sieger fest in einem spannenden Finale gegen die fünfköpfigen Raupen, welches denkbar knapp mit 9:8 zu Ende ging.
Die weiteren Platzierungen: Maulwürfe, Triceratops, Einzeller und Paarhufer.
Die U14-Spieler durften sich zwischendurch noch zusätzlich mit gleichaltrigen in einem U14-Match messen. Es war ein sehr schöner Ultimate Tag, mit vielen schönen Aktionen, viel Fairness, Spirit und Spaß für alle Beteiligten. Wir danken Suse, Twp, Hoan und Daniel für die Organisation und allen weiteren helfenden Händen in der Vor- und Nachbereitung und vor Ort!

 

 

Beach Ultimate Mixed-DM in Greifswald 2019

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Für das wohl letzte Outdoor-Turnier dieser Saison fuhren die Deckels am Wochenende 11-13.10.2019 zur Beach Ultimate Mixed-DM nach Greifswald. Dort spielten alle 3 Ligen, die Deckels traten in der 2. Liga an.
Bei schönstem Wetter in fast ganz Deutschland, beglückte uns Greifswald mit erfrischender Trotzigkeit in Form von viel Nässe und Wolken aber für Küstenverhältnisse erbärmlich lauem Wind.

Am Samstag galt es drei Spiele zu bestreiten.
Unser erstes Spiel war vergleichsweise spät für 11 Uhr angesetzt. Unsere Gegner waren die Hallunken aus Halle. Wir hatten einen recht guten Start und konnten mit 4:0 davonziehen. Die Hallunken waren aber auch irgendwann wach und nach einer offenbar wirksamen Timeout-Ansprache kämpften sich die Hallunken stark zurück ins Spiel und konnten nach einem langen Kopf-an-Kopf-Rennen mit 10:9 das Spiel am Ende sogar knapp für sich entscheiden. Als Trost gab‘s ne Packung Hallorenkugeln. Aber auch wir ließen uns nicht lumpen und öffneten nach jedem Spiel die Deckelbox mit allerlei süßen Glücklichmachern.

Nach einer Stunde Erholungspause startete 13 Uhr unser zweites Spiel -  diesmal traten unsere Freunde aus Leipzig, die Saxy Divers, gegen uns an. Am Anfang lief es wieder recht gut für uns und es gab gute Szenen, welche für allgemeine Begeisterung sorgten. Es folgten viele lange und kräftezehrende Punkte und es gelang den Divers einen guten Vorsprung zu erarbeiten. Am Ende gewinnen die Divers verdient mit 13:7. Der guten Stimmung im Team tat das aber keinen Abbruch. Inzwischen hatte es auch aufgehört zu regnen und außerdem gab es viele köstliche Salate und Kuchen.

Nach einer längeren Pause startete das dritte und letzte Spiel dieses Tages um 16 Uhr. Unsere Gegner hießen Monaco Mix, eine Mannschaft aus München. Es gelang uns einige Defenses zu holen. //So richtig viel hat der Autor von diesem Spiel nicht mitbekommen, da er versucht hatte seine Wadenkrämpfe in den Griff zu kriegen.// Am Ende gratulierten wir auch nach diesem Spiel dem Gegner zum Sieg. Endstand 10:8.

Zum traditionell gemeinsamen Teamabendbrot gab es Pizza - für diese Entscheidung haben wir uns alle Mühe gegeben. Da in einem der Zelte der tapferen, wenigen Zelter kein Platz für alle war, wurden wir zum gemeinsamen Energietanken in eine Finnhütte eingeladen, die zum Zwecke der Übernachtung in der Nähe gemietet wurde.

Am Sonntag starteten wir 9 Uhr gegen Torpedo Phoenix aus Dortmund. Es lief einigermaßen ungünstig für uns. Wir machten viele Fehler und nichts wollte so recht gelingen. Torpedo Phoenix gaben ordentlich Gas und zeigten uns, wie man 10 Punkte in Folge erspielen kann. Sie halten die Scheibe kaum länger als eine Sekunde, bei uns ist die Scheibe weniger gut im Fluss. Es steht 10:0 ehe der erste Punkt für uns fällt. Wir stellen um auf Force Middle und setzen im Angriff auf Box bzw. Horizontal. Danach läuft es bei uns etwas besser und unsere Gegner fangen auch an einige Fehler zu machen. Hier mal der grobe Punkteverlauf:
10:0
10:1
12:2
12:4
13:4 Endstand
Immerhin holen wir uns noch einige Punkte zur Ehrenrettung und gratulieren Torpedo Phoenix zum verdienten Sieg.

Letztes Spiel für Sonntag und dieses Turnier startete 12 Uhr gegen Rotor Berlin. Kurz vor dem Spiel kommt die Sonne raus, das erste Mal an diesem Wochenende. Wir gehen mit 1:0 in Führung. In der Defense spielen wir Zonenverteidigung und setzen unsere Gegner dadurch mehr unter Druck.
Das Spiel ist sehr ausgeglichen und bleibt spannend bis zum Schluss. Am Ende gelingt uns ein langer Pass in die Endzone und wir können das Spiel 9:8 für uns entscheiden. Bei beiden Teams herrschte eine sehr gute Stimmung und vor allem waren wir glücklich, dass wir noch einen Sieg davontragen konnten.

Wir hoffen, dass wir dank dieses Sieges auch nächstes Jahr wieder in der 2. Liga antreten dürfen.
Ergebnisse und Platzierungen: http://scores.frisbeesportverb<wbr/>and.de/?view=seriesstatus&<wbr/>series=1365

 

Zweites Wochenende der Open DM in Köln 2019

07./08.9. Den Schlusspunkt unter die diesjährige Open DM wurde für die Deckels in Köln gesetzt. Im ersten Spiel gegen Hard2Fisch konnten wir uns 15:13 durchsetzen, leider auf Kosten einer ausgekugelten Schulter von Lennart in der zweiten Spielhälfte. Im Anschluss folgte das letzte Vorrunden-Spiel gegen die Goldfingers aus Potsdam, gleichzeitig auch mit Abstand das schlechteste Spiel des gesamten Wochenende. Die in den vorangegangenen Spielen gezeigte Souveränität und Sicherheit an der Scheibe ließen wir komplett vermissen, die Potsdamer nutzen das konsequent und siegten verdient 7:15. Damit zogen wir mit zwei Niederlagen in die Top 4 Gruppe ein, erstes Saisonziel Klassenerhalt war gesichert. Am Abend kam es direkt zum Rückspiel gegen die Goldfinger. Das Spiel gestaltete sich gänzlich anders, wir konnten wesentlich besser unsere Offence durchbringen und gleichzeitig den Potsdamer durch mehr Druck in der Defence zu Fehlern zwingen. Wir lagen lange mit 2 Punkten vorne, am Ende versagten dann doch die Nerven bei uns: Offence im Universe abgegeben, Endstand 14:15. Damit war klar: wir spielen im Aufstiegsrennen keine Rolle mehr. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge schlugen wir uns anschließend beim Mexikaner die Bäuche voll.

Am nächsten Tag ging es zuerst gegen DMB, wir tradeten Punkte bis zur Halbzeit dann sorgte eine kurze Schwächephase von uns für ein paar Breaks in Folge. Den Rückstand konnten wir nicht mehr aufholen, Bremen siegte souverän 11:15. Dem Regen geschuldet, stand unsere letzte Partie gegen Hamburg auf der Kippe. In Absprache mit der Orga vor Ort wurde das Target auf 13 bei 70min Spielzeit reduziert, um den Rasen zu schonen. Es bot sich ein ähnliches Bild wie am Vorabend gegen Potsdam, wir lagen vorne aber zum Ende hin war die Luft einmal zu oft raus. Trotz Endstand 11:13 reichte es für den 3. Platz in der 2. Liga Nord.

Erschöpft aber zufrieden traten wir die lange Heimreise an. Nächster Stop: Beach DM.

Ergebnisse:

DD – Hard2Fisch                  15:13

DD – Goldfingers                  7:15

DD – Goldfingers                  14:15

DD – DMB                              11:15

DD – Hard2Fisch                   11:13

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Zweites Wochenende der Mixed DM in Berlin

30.8./01.09. Das Mixed Team fuhr für das 2. Wochenende der 3. Liga Nordost, wie schon fürs erste Wochenende, nach Berlin. Mit 2 Siegen und 3 Niederlagen im Gepäck war das klare Ziel, den Abstieg zu vermeiden und vielleicht sogar noch in die Top 4 zu rutschen. Es stand also im wahrsten Sinne des Wortes ein heißes Wochenende (30 °C und mehr) bevor.

Im ersten Spiel gegen die Hallunken gab es keine langweiligen Punkte: Callahan, Greatest Versuch und Layout-Catches. Nachdem der Gegner eine zwei-Punkte-Führung aus der Hand gegeben hatte, konnten die Deckels das Spiel für sich entscheiden. Nach einem hitzigen und doch recht körperbetonten „Derby“ endete das Spiel 15:13. Nach einer kurzen Pause stand auch schon das zweite Spiel gegen die Red Eagles aus Berlin an. Einen guten Start mit einem angenehmen Polster von drei Punkten der Dresdner konnten die Eagles relativ schnell zu ihren Gunsten drehen. Bis kurz nach der Halbzeit blieben beide Teams auf Augenhöhe. Doch dann führten sowohl Fehler des Gegners als auch „die heißen Dresdner Frauen (Eagles, Spirit-Rede)“ zum 15:11 Endstand für die Deckels. Durch einen Dreier-Vergleich zu seinen Ungunsten durfte das Team an diesem Tag noch ein drittes Mal ran. Griffin´s Lehre aus Greifswald stand den Dresdner gegenüber. Mit schweren Beinen, leeren Bäuchen und nur 15-minütiger Pause nach dem letzten Spiel hielten sich die Dresdner wacker. Aber die schnellen und wachen Greifswalder produzierten wenig Fehler und konnten sich mit viel Power hinter der Scheibe deutlich absetzen. In den letzten Spielminuten nahm die Offense der Dresdner noch einmal Fahrt auf. Es reichte aber leider nicht: Verdienter Endstand 10:15. 

Ausgeruht starteten die Dresdner am nächsten Morgen um 9 gegen die Goldfingers aus Potsdam. Die Kräfte waren wieder hergestellt, sodass eine heiße Defense und eine starke Offense für den 14:10 Sieg sorgten. Im letzten Spiel der Saison kam es zum zweiten Aufeinandertreffen mit den Red Eagles. Wie schon im ersten Spiel konnten die Dresdner ihr konzentriertes und engagiertes Spiel mit einem 15:11 belohnen.

Mit nur einer Niederlage an diesem Wochenende verabschiedet sich Drehst´n Deckel nach einer tollen Teamleistung von der Mixed DM auf Platz 5.

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Whose Baby 17./18.08.2019

Mit einem 15 Mann starkem Kader reisten die Deckelz in Tschechien ein. Nach einer feucht-fröhlichen Teammeeting am Abend zuvor ging es am nächsten Tag nach einem lockerem Warmup ins erste Spiel gegen Capt. Huck. Nach gutem Start und einem sicher geglaubtem Polster von drei Punkten ließ die Deckel-Zone die Gegner leider wieder herankommen. Schlussendlich gewannen die Dresdner dennoch glücklich mit 5:4.

Nach einer etwas längeren Fehleranalyse waren alle bemüht gegen Prag 7 zu zeigen was die Dresdner wirklich zu bieten hatten. Nach einer souveränen 6:0 Führung ließ man dann auch nix mehr anbrennen und gewann das zweite Spiel mit 12:3.

Das dritte Spiel der Dresdner verlief alles andere als geplant. Ungewohnt fehlerlastig im eigenem Offensivspiel fielen ein Punkt nach dem anderen für das gegnerische Team. Nach einem kurzen Aufrappeln konnte man einen 0:3 Rückstand auf 2:3 verkürzen. Leider beließen die Dresdner es auch dabei. Am Ende gehen die Deckelz mit 11:2 gegen LOL unter.

Das viertel am Samstag war gegen BuFu. Es war ein sehr ausgelichenes Spiel und trotz Führung ist der Endstand 6:6.

Nach einer mehrstündigen Pause ging es dann etwas träge und langsam ins letzte Spiel der Dresdner am ersten Spieltag. Bemüht, aber oft hinterherlaufend endete das Spiel gegen die Fox Crew unentschieden mit 6:6.

Das erste von drei Spielen am zweitem Spieltag war gegen das Team aus Halle. Ein Freundschaftsspiel was hart umkämpft war, aber woraus die Dresdner schlussendlich doch verdient als Sieger hervorgingen.

Das Halbfinale konnten die Dresdner leider nicht gewinnen und somit nur noch um den Titel im kleinen Finale mitspielen. Gegen das Team aus Ungarn, welches schon am Vortag mit 2:11 verloren ging, ist die Revanche missglückt. Gegen den späteren Turniersieger konnten die Deckelz auch mit erholten Beinen nicht standhalten.

Das letzte Spiel wäre wieder ein Wiederholungsspiel geworden undzwar gegen die Fox Crew. Doch statt das Spiel auszutragen, wurden stattdessen die Gegner getauscht und Dresden spielte sein letztes Spiel gegen Regensburg. Und die Foxes gegen die Gegner der Regensburger, weil dieses Spiel ebenfalls wie das Spiel der Dresdner ein Wiederholungsspiel geworden wäre.

Das letzte Spiel gegen die Regensburger wurde zwar verloren, aber der dritte Platz durch Ziel-/Weitwerfen gewonnen gegen die Fox Crew.

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Erstes Wochenende der Open DM in Bremen

27./28.7. Für die Männer ging es zum ersten DM-Wochenende der 2. Liga Open Nord nach Bremen. Unterstützung bekamen wir dabei aus Chemnitz. Das erste Spiel am Samstag gegen Disckick aus Berlin wurde nach anfänglichem Traden bis zum 3:3 deutlich mit 15:6 gewonnen. Im zweiten Spiel ging es gegen die Caracals aus Wuppertal. Eine frühe Führung von 4:0 sorgte dafür, dass wir uns das Spiel nicht mehr nehmen ließen und am Ende mit 15:11 für uns entscheiden konnten. Zum Abschluss des ersten Tages spielten wir gegen Frühsport 0,2 aus Köln. Da es den ganzen Tag über schon sehr windig war, konnten wir unsere Zonenverteidigung in den Spielen zuvor deutlich optimieren. Köln kam dagegen nur selten an, so konnten wir auch dieses Spiel am Ende mit 15:3 gewinnen. Am Abend ging es dann zum Italiener um die Ecke.

Am nächsten Morgen erwarteten uns dann die Tekielas aus Kiel. Als erstes Team an diesem Wochenende fanden sie immer wieder Lücken in unserer Zone, konnten die Punkte aber teilweise nicht sauber bis zum Ende spielen. Somit feierten wir unseren vierten Sieg mit einem 15:9. Den krönenden Abschluss des Wochenendes gab es dann mit dem Spiel gegen die ebenfalls noch ungeschlagenen Muddis aus Bremen. Es war ein heißer Fight bis zum Schluss, doch am Ende fehlten uns durch einige Ausfälle während des Turniers ein paar Reserven. So mussten wir uns am Ende mit 13:15 geschlagen geben.

Mit den erzielten Ergebnissen, den gezeigten Leistungen und der Stimmung im Team sind wir außerordentlich zufrieden und wollen daran am zweiten Wochenende in Köln anknüpfen. Dort wird es noch die zwei restlichen Vorrundenspiele geben und dann um den Aufstieg gehen.

Ergebnisse:

DD - Disckick                        15:6

DD - Caracals                     15:11

DD - Frühsport 0,2             15:3

DD -Tekielas                       15:9

DD - DMB                            13:15

 

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Maultaschencup 2019 - 20./21. Juli

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Sieben unerschrockene Deckel machten sich auf den Weg ins ferne Baden-Württemberg (wo man bekanntlich alles kann, ausser Hochdeutsch), genauer nach Tübingen, um sich dort am jährlichen Tourney der Maultaschen mit andern Teams aus ganz Europa zu messen. Da man partout nicht Savage spielen wollte, hatte man sich noch extern verstärkt. Aus Chemnitz gesellte sich ein Pickup dazu und ein Deckel hatte in Zürich auch noch mächtig rekrutiert. Wir waren also gut aufgestellt.

Das erste Duell am Samstag spielten wir gegen das Pickup-Team. Ne gute Sache, dachten wir uns, da können wir uns mal gemütlich beim ersten Spiel aufeinander eingrooven. Kam dann leider etwas anders und wir verloren 7:13. Nach etwas Erholung im Freibad stand das zweite Spiel gegen Maynooth aus Irland an. Leider (für sie) hatten Iren kein Mittel gegen unsere Zone, so gewannen wir das zweite Duell deutlich mit 12:4. Danach gings gleich wieder ins Freibad um dann fürs dritte Duell wieder frisch zu sein. Die Celtics, die Junioren aus Stuttgart, boten uns einen heissen Fight, den wir mit 10:8 für uns entscheiden konnten. Damit hatten wir es tatsächlich geschafft, bester Zweitplatzierter zu sein und mussten (bzw. durften) am Samstag nicht mehr ran. Ausser unseren beiden Beerracebestreitern. Nach einem verhaltenen Start reichte es den Beiden leider knapp nicht zum Sieg und wir wurden ein weiteres Mal bester Zweiter.

Nach etwas Spike-Ball und Entspannen ging es in die Stadt. In der 'Wurstküche' erwarteten uns typisch schwäbischen Gerichte: Linsen mit Spätzle, Maultaschen und Rostbraten waren allesamt in unseren Bestellungen enthalten. Gesättigt schlenderten wir zurück zu den Zelten, aber bloss um gleich zur Party weiter zu ziehen. DJMARC3000 gab auch seinen Beitrag zur sehr tanzbaren Musik. Zum Partysieg hat es leider aber nicht gereicht, der ging an Freespeed aus Basel.

Sonntag früh gings mit dem Duell gegen Friss die Frisbee aus Geretsriet weiter. Es schien, als ob unsere Seite des Scoreboards defekt war, denn es erschienen einfach keine Punkte auf unserer Seite. Des Rätsels Lösung war, dass wir keine Pässe in der Endzone des Gegners fingen...bis kurz vor Schluss. 1:12, naja, Sonntag früh war noch nie Deckelzeit. Um den Kopf etwas klar zu bekommen, gings nochmal ins Freibad bevor uns das Rematch gegen das Pickup-Team erwartete. Diesmal war es ein Duell auf Augenhöhe und wir verloren erst nach Universe mit 7:8. Im letzten Duell durften wir dann noch gegen die Gastgeber, die Maultaschen aus Tübingen, ran. Auch das war ein heisser Fight, mit vielen langen Punkten bei dem beide Teams nochmals alles gaben. Am Ende gabs wieder einen Universepunkt...den wir leider wieder nicht für uns entscheiden konnten. Die Taschen gewannen mit 5:6. In der Schlussrangliste reichten zwei Siege zum achten Rang...Deckeleffizienz!

 

 

D.U.F.F. 9.0 leider abgesagt - stattdessen kleines HAT und Vereinsfest am 10. August 2019!

 
Aufgrund von mehreren Absagen - der DFV-Turnierkalender ist nun anscheinend gesättigt - muss das D.U.F.F. in diesem Jahr im beabsichtigten Format leider ausfallen. Wir veranstalten stattdessen am Samstag, dem 10. August unser Vereinsfest und ein kleines HAT-Turnier, zu dem alle interessierten Spielerinnen und Spieler jeden Alters und jeden Spielniveaus (na gut, man sollte von Ultimate schon mal gehört und es am besten auch schon mal gespielt haben) herzlich eingeladen sind. Es wird gezockt, Spikeball gespielt, vielleicht im Pool geplantscht und über die Rutschbahn geschliddert. Abends wird dann gegrillt und wer weiß, ob danach noch etwas gefeiert wird.
Interessierte HAT-Spieler, die nicht im Verein Drehst'n Deckel sind, melden sich bitte bis spätestens zum 7. August hier an: https://forms.gle/UXQKNm6zfCThBbzF6
 
Nächstes Jahr klappt es mit dem zehnjährigen D.U.F.F. dann bestimmt, es soll dann ja auch etwas Besonderes werden.
 
Viele Grüße
Eure Deckels
 
 

Siege, Niederlagen und "Lächeln!" auf dem ersten Wochenende der 3. Liga Mixed Nordost in Berlin

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22./23. Juni 2019 Endlich ging es los. Nach Wochen der Vorbereitung das erste Meisterschaftswochenende in Berlin. Achtzehn Deckel fuhren nach Berlin – 16 SpielerInnen (Alex, Anja, Anna, Brimel, Gryllz, Kati, Maria und Niesel bei den Damen, Clever, Danger, Erich, Franz, Jaaan, Josh, Hoan und Yu bei den Herren) und das Sidelinelazarett bestehend aus Dobi und Manu. Prächtigstes Wetter war angesagt und so war auch die Stimmung im Team bestens.

 

Das erste Spiel am Samstag gegen die Goldfingers aus Potsdam fing grandios an. Mit der Defence startend scorte Franz gleich mal mit nem Callahan zum 1:0! Na, so darf's ruhig weitergehen… Wir hatten Spiel und Gegner über weite Strecken im Griff und gewannen das Spiel schlussendlich verdient mit 15:11.

 

Im zweiten Spiel ging es gegen BRŁO aus Berlin, den Aufsteiger aus der 4. Liga. Aber BRŁO ist wie ein Wolf im Schafpelz: die Damen von jinX und die Herren von Wall City. Dementsprechend war uns BRŁO leider auch überlegen, auch wenn der Endscore von 5:15 nicht wirklich unsere Leistung widerspiegelt.

 

Das letzte Spiel am Samstag war das Sachsenderby gegen die Saxy Divers aus Leipzig. Die beiden Teams waren auf Augenhöhe (zum Thema Augenhöhe kommen wir später nochmals). Es wurde hart gefighted und trotz der hohen Intensität war der Spirit sehr gut. Leider hatte Fortuna in diesem Spiel etwas gegen uns, und was bei den Divern funktionierte, ging bei uns schief. So verloren wir das Spiel dann leider mit 7:15.

 

Das erste Spiel am Sonntag gegen Griffin’s Lehre aus Greifswald gingen wir mit der Devise ‘neuer Tag, neues Glück’ an. Wir kamen sehr gut ins Spiel und waren sehr konzentriert. Bis dann Danger und Hoan zu einer Defence ansetzten...da war dann Dangers Kopf auf Hoans Augenhöhe. Es resultierte eine erfolgreiche Defence für den Preis eines sehr schmerzhaften Veilchens für Hoan, der dann leider für den Rest des Tages raus war. Auch nach diesem Vorfall konnten wir das Spiel kontrollieren und gewannen am Ende mit 15:7.

 

Im letzten Spiel standen uns Hund Flach Werfen aus Berlin gegenüber. Das Spiel begann sehr ausgeglichen und es wurden viele Punkte getradet. Doch dann packten die Hunde ihre Zone aus, gegen die wir bei aufkommendem Wind einfach kein Mittel fanden. So verloren wir viele Scheiben im Angriff und verloren das Spiel am Ende leider mit 8:15.

 

Mit zwei Siegen aus fünf Spielen gehen wir nun also ins zweite Wochenende, wo wir noch die wichtigen Vorrundenspiele gegen die Hallunken aus Halle und die Red Eagles aus Berlin haben werden.

 

Ergebnisse

DD – Goldfingers                                   15:11

DD – BRŁO                                            05:15

DD – Saxy Divers                                   07:15

DD – Griffin’s Lehre                               15:07

DD – Hund Flach Werfen                       08:15

 

 

Undercover und Drehst'n Deckel Open beim Berlin Ultimate Mitte!

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8./9./10. Juni 2019 Mitten in Berlin, auf dem Gelände des Beach Mitte, fand wieder das bekannte Strandturnier über die Pfingstfeiertage statt. Drehst'n Deckel war auch mit von der Partie, mit unserem Frauenteam Undercover und dem Männerteam.

Die Männer konnten im Vorrundenpool zunächst alle Spiele gewinnen (gegen BUMfisch, Redrum und Disckick), musste aber danach alle weiteren Spiele (manche davon fast schon knapp) an den Gegner abgeben (Zamperl, Czech Masters, Schijnwerpers, Wolpertinger und Missits). Am Ende stand dadurch ein 12. Platz von 24 zu Buche, der voll in Ordnung geht.

Ergebnisse
gegen BUMfisch 13:9
gegen Redrum 9:8
gegen Disckick 10:9
gegen Zamperl 8:12
gegen Czech Masters 8:10
gegen Schijnwerpers 8:12
gegen Wolpertinger 9:14
gegen Missits 9:14

Die Damen von Undercover hatten sowohl Siege (KFK, HEU, WOW, Saxy Divas) als auch Niederlagen (jinX, Bivni, Czech Women) vorzuzeigen und erreichten am Ende den 7. Platz von elf Teams.

Ergebnisse 
gegen jinX 5:11
gegen Bivni 6:9
gegen KFK 11:3
gegen Saxy Divas 15:6
gegen Czech Women 8:14
gegen HEU 10:6
gegen WOW 15:6
gegen HEU 11:6

 

 

 

Marximale Auszeit 2019

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25./26. Mai 2019 Am Wochenende genossen eine Vielzahl von Deckeln die Sonne auf feinstem Chemnitzer Kunstrasen. Die Stoneheads, als Turnierausrichter sorgten mit Pool, Yoga und guten Cocktails dafür, dass jeder eine "Marximale Auszeit" mitnehmen konnte. Die Dresdner traten mit insgesamt drei Teams an. In einem spannenden Spiel um Platz fünf trafen zwei der Dresdner Mannschaften aufeinander. Die "Siesta Bitches" gingen siegreich gegen "Drehst'n Deckel" vom Platz. Unser bestplatziertes Team, die "Highflyers", unterlag leider in einem packenden Finale gegen fangsichere Hallunken mit 10:7.

 

 

 

6.Platz beim Rising Polish für Drehst'n Deckel Open

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27./28. April 2019 Am Wochenende ging es für das Deckel-Männerteam zum Einstimmen auf die Opensaison zum „Rising Polish“ nach Opalenica bei Posen. Dabei waren mehrere neue Gesichter, auch aus unserer Jugend, mit dabei. Das Wetter am Samstag war herbstlich (Zitat: „polnischer Sommer“) und in vier Spielen gegen die Hucks (Berlin), die Partisans (Olsztyn), Disckick (Berlin) und das zweite Team der polnischen Nationalmannschaft mussten wir uns erstmal erwärmen und so gab es eine knappe Niederlage im Universe gegen die Hucks, einen deutlichen Sieg gegen die Partisans, einen Sieg gegen Disckick und eine deutliche Niederlage gegen Polen 2. Am Nachmittag gingen einige von uns in das Spa im anliegenden Hotel und schwitzten in der Dampfsauna. Am Sonntag begann der Turniertag 2 auf nassem Rasen gegen Polen 1 im Viertelfinale. Wieder mussten wir eine deutliche Niederlage gegen ruhig handlende Polen mit breitem Wurfrepertoire hinnehmen. In einer spannenden Partie im Pool 5-8 konnten wir gegen Girls Stay Home (Wroclaw) einen Sieg im Universe nach einer Aufholjagd des gegnerischen Teams verbuchen. Das Turnier beendeten wir mit einer erneuten Niederlage gegen die Hucks und mit einem sechsten Platz. Insgesamt können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein, auch wenn wir einige Baustellen in unserem Spiel ausmachen konnten, die es in der Saison noch zu beseitigen gilt.

Ergebnisse
gegen Hucks 8:9
gegen Partisans 11:4
gegen Disckick 11:8
gegen Polen 2 4:15
gegen Polen 1 4:15
gegen GSH 12:11
gegen Hucks 9:14

 

 

Outdoorsaison 2019 beginnt

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01. April 2019 Kein Aprilscherz! Im ersten von Franz und Manu angeleiteten Outdoortraining der Saison 2019 flitzten 21 schwitzende Deckel über den Kunstrasen im Sportpark Ostra. Um wieder an die Wind und Wetter trotzende Wurfdistanz und -genauigkeit heranzukommen, wurden jeweils eine Einheit Zen Throwing und Huck/Tiefer Cut eingestreut. Zum Abschlussspiel zeigten die Deckels eine für das erste Training der Saison bemerkenswerte Konzentration.